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2022

Jahreshauptversammlung 2022

LJN-Treuenadel SILBER für 25-jährige Mitgliedschaft 
Jutta Schmidt, Uwe Gattermann, Bettina Schöne, Cordt Brennecke, Dr. Fritz Voges, Uwe Peters

LJN-Treuenadel GOLD für 40-jährige Mitgliedschaft 
Harald Leiste, Eberhard Wollburg, Harry Eichinger, Lorenz von Schintling-Horny, Friedrich von Wallmoden, Thees Augustin, Friedrich Dressler

LJN-Treuenadel GOLD für 50-jährige Mitgliedschaft 
Otto Schäfer

LJN-Treuenadel GOLD für 60-jährige Mitgliedschaft 
Günter Blanke, Johann-Friedrich Weule, Kurt Haase, Henner Luthardt, Siegfried Stein, Norbert Breustedt, Hinrich Schüler, Ewald Pastewka, Kurt Heise, Gert Hoffmann, Hermann Dörge, Karl Hille, Christian Rehse

LJN-Treuenadel GOLD für 65-jährige Mitgliedschaft 
Horst Hartung

LJN-Treuenadel GOLD für 75-jährige Mitgliedschaft 
Günther Hohnschopp

Ehrenmitgliedschaft
Hubertus Mahn, Heiko Henning, Horst Kleiner, Rainer Diedrichs, Dr. Gerhard Hoffmann

Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen 2022 im Zellerfelder Tal

Nach 2jähriger Corona-Unterbrechung konnten die Vorsitzenden der Jägerschaften Goslar und Seesen, Lutz Renneberg und Achim Engel, sowie Schießobmann Detlef Freitag 31 Jagdschützen zur gemeinsamen Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen im „Zellerfelder Tal“ begrüßen.
Nach Ablauf des Schießens bedankte sich Schießobmann Detlef Freitag bei allen Teilnehmern für den reibungslosen und harmonischen Ablauf.

Bei der Siegerehrung wurden folgende Ergebnisse bekannt gegeben:
Mit 316 Punkten wurde Wolfgang Haberkorn Kreismeister, mit 29 Tauben war er zugleich bester Flintenschütze.
In der B-Klasse konnte Achim Engel mit 293 Punkten seinen Titel verteidigen.
In der C-Klasse siegte Marvin Reimer mit 246 Punkten.
Bester Büchsenschütze mit 187 Punkten wurde Michael Schwertfeger, er konnte mit 90 Punkten auch den Wanderpokal laufender Keiler/Überläufer gewinnen..
In der Mannschaftswertung war der Hegering Seesen der Überraschungssieger. Platz 2 und 3 belegten die Hegeringe Langelsheim und Goslar.

Die Bedingungen für den Ehrenpreis 2022 erfüllten:
A/S Klasse:
Wolfgang Haberkorn, Henrick Block, Christian Reinecke
B-Klasse:
Achim Engel, Michael Schwertfeger, Bastian Tacke
C-Klasse:
Marvin Reimer, Olaf Giebeler, Peter Hoffmann

Detlef Freitag
Schießobmann

Landwirte, Jäger und Jagdhelfer pflegen Kopfweiden

Traditionsgemäß wurden Kopfweiden entlang von Bächen und in Nasswiesen gepflanzt und in regelmäßigen Abständen geschnitten, wodurch mit der Zeit der typische "Kopfbaum" entsteht.
Früher dienten die abgeschnittenen Äste als Material zum Korbflechten, zum Ausfachen von Fachwerkhäusern oder als Brennmaterial. Die Nutzung als Material hat zwar an Bedeutung verloren, aber das Schneiden der Weiden ist eine wichtige Landschaftspflegemaßnahme, da ungepflegte Kopfweiden unter der Last ihrer Äste auseinanderbrechen und absterben würden.
Wirtschaftlich haben die Kopfweiden zwar an Bedeutung eingebüßt, aber ökologisch haben sie hingegen einen hohen Stellenwert. Für zahlreiche Insekten, Larven, Käfer aber auch für unsere heimische Vogelwelt wie z.B. der Steinkauz, Fledermäuse und Gartenrotschwanz dienen sie als Brut, - Fraß- oder Wohnstätten.

Entlang des Wiedelahers Mühlgrabens wurden Anfang der 1980 Jahre zahlreiche Kopfweiden gepflanzt, von denen 25 einen pflegenden Schnitt benötigten.
Bei angenehmen Temperaturen trafen sich deshalb elf Teilnehmer, Landwirte, Jäger und Jagdhelfer in der Gemarkung zum Pflegeeinsatz. Mit "Manpower", Motorsägen, Watthosen und schwerem Gerät wurde in einem vierstündig dauernden Einsatz die Pflegemaßnahmen durchgeführt.
Das abgeschnittene Astmaterial wurde auf Haufen in Form einer Benjes-Hecke zusammengeschichtet und wird für Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten für Niederwild und Kleintiere sorgen.
Dabei wurde aufgepasst, dass das Schnittgut nicht vom Winde auseinandergetrieben werden kann und vor Verrollen gesichert ist.

(Frühjahr 2022 - Text und Fotos Aribert Starck)