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Jägerschaft Salzgitter e.V.

Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden

Herausgegeben vom ML

Wie in allen anderen Bereichen sind auch im Jagdbetrieb, insbesondere bei der
Organisation und Durchführung von Gesellschaftsjagden, die grundlegenden
Schutzmaßnahmen (§§ 1 bis 4 Niedersächsische Corona-Verordnung) gegen die
Ausbreitung des Virus zu befolgen:
 Mindestabstand von 1,5 m halten und persönliche Kontakte auf das Notwendige
beschränken,
 Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn kein Abstand von 1,5 m möglich ist,
 Hygienekonzepte erstellen und befolgen,
 Daten erheben beziehungsweise dokumentieren.
Nachstehende organisatorische Hinweise bezüglich der Einhaltung der Schutzprämissen
bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden werden gegeben, damit diese auch im
Jagdjahr 2020/21 erfolgreich und sicher durchgeführt werden können. Sie sind lediglich
eine Hilfestellung, die sich an der derzeitigen Situation und Rechtslage orientiert (s.
www.niedersachsen.de/Coronavirus), da die dynamische Entwicklung der COVID-
19-Pandemie Prognosen bis in den Herbst hinein kaum zulässt:

1. Jagdleitung
Der/die Jagdleiter*in trägt die Verantwortung und hat entsprechend der Entwicklung
der Corona-Pandemie mit angepassten hygienetechnischen Maßnahmen zu
reagieren.
2. Jagdeinladungen
Sofern noch möglich, sind die Einladungen mit folgenden Hinweisen zu ergänzen:
 Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygieneregelungen
 Mitführen von Desinfektionsmitteln und einer Mund-Nasen-Bedeckung, sowie
Nutzung derselben, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
 Bekanntmachung der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) bei der
Jagdleitung
 Fernbleiben von der Jagd bei Symptomen einer COVID 19–Erkrankung oder bei
Rückkehr aus einem Risikogebiet
 Hinweise auf Organisationsänderungen (z. B. Eigenverpflegung statt
Schüsseltreiben, möglichst mit eigenem Fahrzeug anreisen)
3. Dokumentation
Der/die Jagdleiter*in hat die Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) aller an
der Jagd beteiligten Personen zu erfassen und für die Dauer von drei Wochen nach
dem Jagdtag aufzubewahren, damit die Rückverfolgbarkeit einer etwaigen
Infektionskette gewährleistet ist.
4. Jagdscheinkontrolle und Entrichtung von Kostenbeiträgen
Sofern in der Einladung und Begrüßung darauf hingewiesen wird, dass
Teilnahmevoraussetzung ein mitgeführter, gültiger Jahresjagdschein ist, kann auf eine
allgemeine Kontrolle der Jagdscheine am Jagdtag verzichtet oder eine
stichprobenweise Kontrolle durchgeführt werden.
Nach Möglichkeit sollte eine vorherige bargeldlose, elektronische Bezahlung etwaiger
Kostenbeiträge erfolgen.
5. Begrüßung und Gruppeneinteilung
 Die Beteiligten sollten vor der Jagd schriftlich die Sicherheitsunterweisung inkl.
Freigabe erhalten und deren Erhalt sowie das vollumfängliche Verständnis der
Vorgaben (auch formlos per E-Mail) bestätigen.

 Die Begrüßung ist grundsätzlich an einem zentralen Ort im Freien durchzuführen.
 Die Zahl der teilnehmenden Personen ist den örtlichen Gegebenheiten
anzupassen.
 Sofern der Mindestabstand aus Platzgründen nicht eingehalten werden kann,
haben die Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der direkte
Kontakt ist auf das Unvermeidbare zu reduzieren.
 Schützen und Jagdhelfer*innen/Hundeführer*innen können sich aus Platzgründen
getrennt oder zeitlich versetzt treffen und werden getrennt begrüßt.
 Ggf. bietet sich die Bildung von Teilgruppen an, die sich an unterschiedlichen
Orten treffen. Eine eindeutige und nachvollziehbare Jagdleitung ist dabei
sicherzustellen.
6. Jagdablauf
 Die Bildung von Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht demselben Haushalt
angehören, sollte unterbleiben.
 Beim gemeinsamen Bergen und Versorgen des erlegten Wildes ist auf die
Einhaltung des Mindestabstandes zu achten und ggf. eine Mund-Nasen-
Bedeckung zu tragen.
7. Ende der Jagd
 Im Sinne einer zeitlich möglichst kurzen Zusammenkunft der Jagdbeteiligten sollte
auf das Streckelegen und die Bruchübergabe verzichtet werden.
 Die Verpflegung der Jagdbeteiligten erfolgt eigenverantwortlich, um vermeidbare
Kontakte während der Mahlzeiten oder bei deren Ausgabe zu vermeiden.
 Gastronomische Angebote können nach der Jagd unter Wahrung der für die
Gastronomie geltenden Regelungen wahrgenommen werden.
Im Auftrag
gez. Oltrogge

Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutrias

Herausgegeben von der LJN

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Streichung des Wortes "Sumpfbiber" in § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Tier-LMHV durch die o.a.
Verordnung vom 19. Juni 2020 entfällt zukünftig die amtliche Untersuchung auf Trichinen für
Sumpfbiber bzw. Nutrias.
Dies bestätigte uns auf Anfrage heute das Niedersächsische Ministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
In der Begründung zu dieser Änderung heißt es:
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat am 30. Oktober 2018 eine umfassende
"Gesundheitliche Bewertung von humanpathogenen Parasiten in Wild" vorgelegt. In dieser
Bewertung wird ausgeführt, dass Sumpfbiber zwar grundsätzlich für eine Trichineninfektion
empfänglich seien, wie mit Infektionsversuchen nachgewiesen worden sei. Es gebe in Europa
auch vereinzelte Berichte aus den Jahren 1936 und 1980 über Trichinenfunde bei Sumpfbibern.
Es habe sich aber um Tiere gehandelt, die in Pelztierfarmen gehalten worden seien. In beiden
Fällen vermuteten die Autoren, dass die Infektion durch die Verfütterung von Küchenabfällen mit
Fleischbestandteilen (Schwein oder relevantes Wild) erfolgte. Die Publikation aus dem Jahr 1936
war der Auslöser dafür, dass der Sumpfbiber als Wild eingestuft worden ist, "das Träger von
Trichinen sein kann". In seiner Risikobewertung stellt das BfR aber fest, dass ihm Trichinenfunde
bei freilebenden Sumpfbibern nicht bekannt seien. Vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt,
Sumpfbiber aus der Pflicht zur Untersuchung auf Trichinellen auszunehmen, ohne dass dies mit
einer Verringerung des vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der Verbraucherinnen und
Verbraucher verbunden wäre.
Mit freundlichen Grüßen
und Waidmannsheil
Johanshon
Geschäftsführer

Neues Waffenrecht – Änderungen nach dem 3. WaffRÄndG zum 01.09.2020

1. Magazine mit hoher Kapazität
Künftig ist der Umgang mit Magazinen mit hoher Kapazität verboten. Dazu rechnen Magazine für
Langwaffen, die mehr als 10 Patronen aufnehmen können, sowie Kurzwaffenmagazine mit einem
Fassungsvermögen von mehr als 20 Patronen sowie entsprechende Magazingehäuse für Wechselmagazine.
Wer ein solches Magazin vor dem 13.06.2017 erworben hat, für den wird das Verbot


dann nicht wirksam, wenn er den Besitz bis zum 10.09.2021 seiner zuständigen Waffenbehörde
anzeigt oder das Magazin bis zu diesem Datum an Berechtigte, die zuständige Waffenbehörde
oder eine Polizeidienstelle abgibt. Ist der Erwerb erst am oder nach dem 13.06.2017 erfolgt, wird
das Verbot dann nicht wirksam, wenn der Besitzer bis zum 01.09.2021 ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung
nach § 40 WaffG beim Bundeskriminalamt stellt oder das Magazin an Berechtigte,
die zuständige Waffenbehörde oder eine Polizeidienstelle abgibt.
2. Neue wesentlichen Waffenteile
Zukünftig werden auch Gehäuse (upper- und lower receiver, Griffstück bei Kurzwaffen) sowie der
Verschluss (Verschlusskopf und Verschlussträger) als wesentliche Teile von Schusswaffen eingestuft,
sofern sie nicht in der Waffe fest eingebaut sind. Damit sind sie erlaubnispflichtig. Sofern ein
Waffenbesitzer solche freien Teile erwirbt, muss er sie ab dem 01.09.2020 bei der Waffenbehörde
anmelden. Das Gesetz gesteht ihm eine Karenzzeit bis zum 01.09.2021 zu.
3. Schießstände
Die Waffenbehörden müssen alle vier Jahre gemeinsam mit einem anerkannten Sachverständigen
die Schießstände überprüfen und dürfen im Zweifel ein Gutachten dieses Sachverständigen
verlangen. Die Kosten hat der Betreiber der Schießstätte zu tragen. Das wird viele Schießstätten
erheblich finanzielle belasten.
4. Waffenregistergesetz
Teil der Waffenrechtsnovelle 2020 ist das neue Waffenregistergesetz, das zum 01.09.2020 an die
Stelle des Waffenregistergesetzes aus dem Jahr 2012 tritt. Es regelt detailliert die Einrichtung des
Nationalen Waffenregisters (NWR) und enthält umfangreiche Dokumentationspflichten, die den
Waffenhersteller und -händler, aber auch jeden Waffenbesitzer treffen. Das Register ersetzt
künftig die Waffenbücher der Hersteller, Händler und Büchsenmacher.
Jeder Waffenbesitzer erhält eine persönliche 21-stellige Ordnungsnummer (P-ID), seine waffenrechtliche
Erlaubnis (WBK) wird unter einer eigenen Erwerbs-Identifikationsnummer (E-ID)

geführt. Jeder Waffe wird zudem eine individuelle Waffen-Identifikationsnummer (W-ID)
zugeteilt. Gleiches gilt von den wesentlichen losen Teilen. Sie erhalten eine Waffenteil-
Identifikationsnummer (WT-ID). Bei jeder Änderung (Kauf/Verkauf einer Waffe oder
wesentlicher Teile davon, Erteilung/Widerruf einer Erlaubnis) werden die Daten an das nationale
Waffenregister gemeldet. So sollen dort umfassende Informationen über den Verbleib jeder
einzelnen Waffe und über die waffenrechtlichen Erlaubnisse vorhanden sein. Auch der
Büchsenmacher, der die Waffe repariert oder wesentliche Teile einbaut, unterliegt der
Dokumentations- und Meldepflicht und muss dabei die jeweiligen Ordnungsnummern angeben.
Das führt dort genauso wie beim Hersteller und Händler zu einem erheblichen bürokratischen
Aufwand. Es ist damit zu rechnen, dass der Büchsenmacher diese Kosten an seine Kunden
weiterreichen wird.
Auch private Waffenbesitzer unterfallen der Dokumentations- und Meldepflicht, wenn sie
untereinander Waffen erwerben oder veräußern. Erwerber und Veräußerer benötigen jeweils die PID
samt der E-ID des Vertragspartners und die W-ID. Der private Waffenmarkt wird dadurch zwar
nicht unterbunden, aber doch bürokratisch erschwert.
5. Hinweis für die Praxis
Jedem Waffenbesitzer ist zu empfehlen, dass er bereits jetzt bei seiner Waffenbehörde seine
persönliche P-ID, seine Erwerbs-ID (E-ID) und für alle seine Waffen und deren wesentlichen
losen Teile deren W-ID abfragt, damit er auch künftig seine Waffe zum Büchsenmacher geben
oder sie veräußern darf. Hat er die Daten erhalten, sollte er die dort gespeicherten Ordnungs-/
Identifikationsnummer mit den Daten in seiner WBK und auf seiner Waffe vergleichen und
Unstimmigkeiten unverzüglich mit der Waffenbehörde zu klären. Denn es steht zu befürchten,
dass bei den Waffenbehörden zum Teil fehlerhafte Datensätze vorhanden sind.
Wer seine Waffen vor Beginn der Drückjagdsaison zum Büchsenmacher geben will, damit sie dort
überprüft oder repariert werden, sollte dies tunlich vor dem 01.09.2020 tun, um dem Büchsenmacher
bürokratischen Aufwand und sich selber zusätzliche Kosten zu ersparen.

Ob die Landkreise und Gemeinden, die Waffenbehörde sind, auf die Umstellung vorbereitet sind,
die das Waffenregistergesetz mit sich bringt, ist offen. Bei der Einführung des Nationalen
Waffenregisters im Jahre 2012 hatte es erhebliche Zeit gekostet, bis sie die Meldungen an das
Register vollständig und fehlerfrei absetzen konnten.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil
Clemens H. Hons
Rechtsanwalt

 

Landesgeschäftsstelle
Schopenhauerstraße 21
30625 Hannover
Telefon 0511 53043-0
Telefax 0511 5304329
E-Mail info@ljn.de
Internet www.ljn.de
Justitiar
Clemens H. Hons
Zeißstraße 63
30519 Hannover
Telefon 0511 899859-0
justitiar@ljn.de
Datum 31.08.2020

Vorbeuge gegen Corona-Virus: Veranstaltungen verschoben

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben nach und nach ein. Daher teilt Jägerschaft Salzgitter mit, dass sämtliche zukunftsnahen Versammlungen aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden. Dies betrifft folgende Veranstaltungen:

  • 18.03.2020 Versammlung Hegering I,
  • 19.03.2020 Versammlung Hegering II,
  • 02.04.2020 Jahreshauptversammlung und Hegeschau,
  • 04.04.2020 Schießtermin Hegering I.

Weiterhin hat sich die Jägerschaft Salzgitter dafür entschieden, die aktuelle Jungjägerausbildung für mindestens vier Wochen zu unterbrechen. Dies hat auch zur Folge, dass die Prüfungen, die für den 05. und 06.06.2020 vorgesehen waren, auf einen anderen Termin verschoben werden. 

Der Schießstand am Schweinsrücken bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Weitere Hinweise zum Verhalten bei der Jagdausübung während der Corona-Zeit gibt es von der Landesjägerschaft Niedersachsen unter folgendem Link:

https://m.ljn.de/ueber_uns/aktuelles/news_artikel/news/regelungen_zur_jagdausuebung_waehrend_der_corona_pandemie-1/

Jagdscheinverlängerung

Aus gegebenem Anlass eine Anmerkung zur Jagdscheinverlängerung.

 

Da mit Verordnung vom 19.02 2020 bei der Ausstellung des Jagdscheines eine verfassungsrechtliche Auskunft eingeholt werden muss, kann dies auch bei der Verlängerung eines bestehenden Jagdscheines zu Verzögerungen führen. Wie es scheint ist dies wohl In Hessen und auch einigen Landkreisen in Niedersachsen der Fall. In Salzgitter stellt die Behörde z.Z. die Verlängerung des Jagdscheines wie bisher ohne erneute verfassungsrechtliche Abfrage aus.

Wer also seinen Jagdschein ohne Verzug verlängern möchte, sollte dies am besten zeitnah, bevor sich seitens der ausstellenden Behörde etwas ändert, machen.

Aufwandsentschädigung Schwarzwildbejagung

Liebe Jägerinnen und Jäger,

wie in den letzten Jahren zuvor können Sie vom 1. April bis zum 31. Mai für das von Ihnen erlegte Schwarzwild eine Ausgleichszahlung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beantragen. Seit dem letzten Jahr ist die Bagatellgrenze aufgehoben worden. Die Beantragung einer Aufwandsentschädigung für den Mehrabschuss ist somit bereits ab dem ersten Stück Schwarzwild, welches über den Referenzwert hinausgeht, möglich. Die Aufwandsentschädigung beträgt 50€/Stück.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie hier:

https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/5/nav/18/article/33425.html

Die Jägerschaft Salzgitter trauert um Heinrich Niemeyer, der am 1. Januar 2020 kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres verstorben ist.

Der Landwirt Heinrich Niemeyer war ein passionierter Jäger sowie Naturfreund. Die Verbundenheit und Treue gegenüber der Jägerschaft Salzgitter zeichneten ihn aus.

28 Jahre war er Hegeringsleiter, doch seine offensichtliche Leidenschaft galt dem Jagdhornblasen. Seit 1967 war er ein beständiges Mitglied der Bläsergruppe, deren Geschicke er 35 Jahre leitete. Er hinterlässt eine Lücke in den Reihen der Jagdhornbläser.

Für seine Verdienste wurde er mit der Ehrennadel in silber der LJN ausgezeichnet.

Mit großer Dankbarkeit und Anerkennung hat die Jägerschaft Salzgitter Abschied genommen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Text: Marion Parusel 

Foto: Susanne Niemeyer

Sehr geehrte Damen und Herren, 

 

wie Ihnen sicherlich nicht entgangen ist, erhält die invasive Tierart der Nutria zunehmend die Aufmerksamkeit der Landwirte, Jäger und auch des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (kurz: ML). Die Population hat sich in Niedersachsen in den vergangenen Jahren stark vermehrt und für erhebliche Schäden an Deichen, Böschungen, Feldfrüchten etc. gesorgt. 

 

Es wird daher das Ziel angestrebt, die Bejagung der Nutria zu verstärken. Das ML hat die dazu umzusetzenden Maßnahmen mit Runderlass vom 07.12.2018, Nds. MBl. 43/2018, S. 1500 f., konkretisiert. Im Wesentlichen möchte ich Sie auf folgende Punkte hinweisen: 

-        Die Jägerinnen und Jäger haben für eine ausreichende Bejagung der Nutria zu sorgen. Unterbleibt diese, obliegt es den Jagdbehörden, die Bejagung anzuordnen. In diesem Fall benötigen die beauftragten Jägerinnen/Jäger bzw. Fängerinnen/Fänger keine Jagderlaubnis. Die Kosten sind von dem/der Jagdausübungsberechtigten zu tragen.

-        Für die Jagd in Schutzgebieten kann die untere Naturschutzbehörde nach Maßgabe der Naturschutzgesetze eine Befreiung gewähren. 

-        In Gebieten mit Biber- oder Fischottervorkommen benötigen die Nutriafänger/innen eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung für den nicht beabsichtigten Beifang in Lebendfangfallen. Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an die untere Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter. 

-        Hinsichtlich der weiteren Bestimmungen verweise ich auf das Niedersächsische Ministerialblatt Nr. 43/2018, S. 1500 f. (siehe Anlage).

 

Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihre Mitpächter und Jagdausübungsberechtigten weiter. 

 

Für Fragen zu dem Thema Nutria stehen Ihnen die untere Naturschutzbehörde wie auch die Jagdbehörde der Stadt Salzgitter gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag 

 

Marieke Moritz

Untere Jagdbehörde

Stadt Salzgitter

 

Telefon:

0 53 41 / 839-3241

Fachdienst BürgerService und Ordnung

 

Fax:

0 53 41 / 839-4935

Marieke Moritz

 

E-Mail:

Marieke.Moritz@stadt.salzgitter.de

Joachim-Campe-Straße 6-8

 

Internet:

www.salzgitter.de

38226 Salzgitter

 

 

 

 

Gebühren für Trichinenuntersuchung wegen ASP gesenkt

Die Veterinärbehörde für den Landkreis Goslar und die Stadt Salzgitter hat die Untersuchungsgebühr für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild für den Zeitraum vom 20.01. bis 31.12.2019 auf 5 € gesenkt. Damit wird die verstärkte Schwarzwildbejagung unterstützt, zu der sich die Jägerschaften Goslar, Seesen und Salzgitter in einer Absichtserklärung bekannt haben. Voraussetzung für die Gewährung der Vergünstigung ist, dass das Schwarzwild im Landkreis Goslar oder der Stadt Salzgitter erlegt wurde und dieses auf dem Wildursprungsschein vermerkt ist.

 

Die Vergünstigung wird nur bei Selbstentnahme der Probe gewährt. Bei Probenentnahme durch einen Veterinär fallen weiterhin die vollen Untersuchungskosten in Höhe von 10 € an.

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