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Hegeringe

Absage des gemeinsamen Schießens der Hegeringe I&II

Sehr geehrte Mitglieder der Hegeringe I und II,

 

 

durch die steigenden Infektionszahlen, die Reiserückkehrer und die weiterhin sehr angespannte Lage, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen das Schießen der Hegeringe am 12.09.2020 ausfallen zu lassen.

Die Auflagen, die ein Schießen ermöglichen, stehen im krassen Gegensatz zu unserer gewohnten Durchführung des Treffens der beiden Hegeringe, die auch ein bisschen auf Gemütlichkeit setzt.

Wir hoffen sehr, dass Sie alle gesund durch diese für uns alle ungewohnte Zeit kommen und nächstes Jahr wieder alles halbwegs normal laufen wird, so das wir uns dann treffen können.

Wir wünschen uns, dass Sie für unsere Entscheidung Verständnis haben.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

 

 

Achim Giesecke-Bulle Hans-Hermann Kempe

 

Hegering II der JS Salzgitter fördert die Artenvielfalt

Vielfach wird in verschiedenen Medien den Jägern vorgeworfen, dass sie nur darauf aus seien, Wild zu schießen. Hegeringleiter Achim Giesecke-Bulle war mit mir in der Flur seines Heimatdorfes Lobmachtersen unterwegs und hat gezeigt, dass viele eben nicht wissen und sehen was alles für die Artenvielfalt von Jägern und Landwirten getan wird. Auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb werden auf ca. 4 ha, verteilt auf 10 verschiedenen Ackerflächen, Saatgutmischung angebaut, die von der Landesjägerschaft empfohlen und gefördert werden. So hat er im Jahr 2019 Rückzug- und Saummischungen, die jetzt im 2. Jahr bis November stehen bleiben dürfen. Sie wirken nachhaltig die ganze Vegetationsperiode für Bienen, andere Insekten und freilebenden Tieren. Die Blühstreifen sind zwischen anderen Feldfrüchten wie Getreide und Ackerbohnen angelegt, damit sie ungestört von der Artenvielfalt genutzt werden können. Beim Besuch hat es nur so gesummt und gebrummt! Aus Erfahrung ist dies wesentlich günstiger, als Aussaaten an viel befahren Straßen und Wegen, die heutzutage fast rund um die Uhr von Menschen und Fahrzeugen benutzt werden. Was auch noch zu Verbesserungen führen könnte: Auf den Blühflächen würde die Samenausbildung auch für ein weiteres Jahr reichen, und eine erneute Aussaat erst nach vielleicht drei Jahren notwendig. Außerdem könnten die Flächen über Winter zum Wohle der freilebenden Tiere stehen bleiben.

Um beschriebene Flächen zur Artenvielfalt anzubauen, ist es natürlich notwendig, dass Jäger und Landwirte Hand in Hand arbeiten. Darum möchte auch Giesecke-Bulle seine Mitjäger und Berufskollegen motivieren mitzumachen, um das Image in der Bevölkerung zu verbessern – auch in der gesamten Jägerschaft Salzgitter.

Über das Programm Bienenweide, Aussaat 2020 , werden wir später noch berichten.

Zur Bejagung ist nochmals zu sagen: „Wir jagen nachhaltig nur so viel, wie natürlich nachwächst!“ Von den Großraubtieren, die ihren Wildanteil auch beanspruchen, ist das zumindest zweifelhaft. Während der Jungtieraufzucht haben bei uns Elterntiere Schonzeit! Ein wesentlicher Unterschied zur Nutzung durch die Raubtiere.

Text und Fotos: Klaus Hanne

Anleinpflicht für Hunde in der Stadt Salzgitter

Auf dem Bild ist die gute Beteiligung zu erkennen.

Geselliges Beisammensein im Hegering II der JS Salzgitter

Unser Hegering hatte auch in der Vergangenheit immer zum Abschluss des Jagdjahres die Revierinhaber eingeladen, um gemeinsam das Ende der Fuchsjagdwoche mit einem geselligen Beisammensein ausklingen zu lassen. Dazu wurden in diesem Jahr nach Beinum auch Mitjäger beziehungsweise Revierlose oder Jungjäger eingeladen. Nachdem die JS Salzgitter eine Annahmestelle der Fellwechsel GmbH eingerichtet hat, und das erlegte Raubwild bis zum 3. 2. 2020 dort abzugeben war, gehört trotzdem ein traditioneller Abschluss dazu. Bekanntlich muss erlegtes Wild sofort eingefroren werden, um eine Wertung zu Fellen sicher zu stellen. Folglich kann kein Wild auf der Strecke liegen.

Hegeringleiter Achim Giesecke-Bulle ließ es sich aber nicht nehmen, im Beisein des JS VS Joachim Lüders, die Strecke von 23 Füchsen, 2 Steinmardern und 10 Nutrias bekannt zu geben und von den anwesenden Jagdhornbläsern verblasen zu lassen. Er gratulierte dazu den erfolgreichen Jägern und bedankte sich bei dem ausrichtenden Beinumer Revierpächter und seinen Helfern für die Ausrichtung der Veranstaltung. Jäger sind anerkannte Naturschützer und sehen es als eine Verpflichtung an, die Vermehrungsraten von Kleinraubtieren wie Rotfuchs und Steinmarder klein zu halten, da dadurch Chancen für Bodenbrüter in unserer Kulturlandschaft bestehen. Aber nicht nur die genannten Kleinraubtiere bereiten uns zunehmend Sorgen, sondern auch die „Neubürger“ Waschbär und Marderhunde (Enok), die auch von dem Friedwild ihren hohen Anteil abschöpfen wollen. Eine intensive Bejagung ist daher weiterhin erforderlich. Zum „Nutria“ ist zu sagen, dass eine überproportionale Vermehrung in ganz Niedersachsen in der Nähe von Gewässern zu erheblichen Schäden in der Landwirtschaft geführt hat. Aus diesen Gründen wird eine konsequente Bejagung auch von der „Untereren Jagdbehörde“ in Salzgitter gefordert. Die gemütliche Runde von 30 Teilnehmern wurde auch über anstehende Termine informiert: Die Hegeringversammlung wird am 19. März in Flachstöckheim stattfinden, das Hegeringschießen am 20. Juni wieder in Barum beim Schützenverein und die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Salzgitter am 2. April 20 im Ratskeller Salzgitter-Bad.

Text und Foto: Klaus Hanne

AWO-KITA Barum besucht Jäger

Seit vielen Jahren besucht Kita-Leiterin Heike Gäbler mit ihren Kindern aus der in der Nähe ansässigen Einrichtung den Jäger Klaus Hanne, Obmann für Öffentlichkeit im Hegering II der Jägerschaft Salzgitter. Bei herrlichem Sommerwetter war sie mit 11 Kindern gekommen, die nach den Sommerferien fast alle einen neuen Lebensabschnitt mit der Einschulung beginnen werden. Eine gute Gelegenheit, ein kleines Rüstzeug, nämlich Wissen über unsere heimische Tierwelt zu erfahren. Gerade weil fast täglich über Klimaveränderungen und Umweltschutz gesprochen und geschrieben wird, sollte man auch wissen, dass es nicht nur uns Menschen, sondern auch die übrigen Lebewesen tangiert. Die ausgestellten Exponate von Raubwildarten wie Stein- und Baummarder, Rotfuchs, Dachs, Iltis, Hermelin und Mauswiesel, Rabenvogelarten, Feldhase, Feldhamster und Eichhörnchen, Enten, Jagdfasan, Rehkitz usw., brachten genügend Anregungen zum Kennenlernen. Interesse fand auch die Schwarzwildschwarte, die dazugehörigen starken Läufe, ein Schädel und die Keilerwaffen. Viele hatten auch noch nie ein großes Hornissennest und Hornissen gesehen. Selbstverständlich werden die Kinder auch in Zukunft nicht die ganze Palette der ausgestellten Tiere in der Natur sehen, weil sie am Tage sehr heimlich sind und nur in der Dämmerung oder nachts raustreten, oder aber sehr selten geworden sind.

Text und Foto: Klaus Hanne

JS VS Joachim Lüders, Pokalsieger Christoph Bothe, Matthias Hackbarth und HL Achim Giesecke-Bulle
JS VS Joachim Lüders wartet angespannt auf die Wurfscheibe
Pause

Hegering II beim Schützenverein in Barum

HL Achim Giesecke-Bulle zeigte sich auch nach bald 20 Jahren im Beisein des VS der JS Salzgitter, Joachim Lüders, seiner Tätigkeit als HL bzw. Stellvertreter beeindruckt von dem jährlichen Treffen beim Barumer Schützenverein. Das besondere Ambiente ist die Lage des Vereinsareals weit ab von der Ortschaft, eingebettet in Feldfrüchten mit einem kleinen Feldgehölz, und wie er bemerkt, am jeweiligen Termin ist immer gutes Wetter angesagt. Die Teilnehmer wissen auch, dass es nicht nur um sehr gute Leistungen beim Schießen auf der Trapanlage und den Luftgewehrständen geht, sondern das gesellige Beisammensein bei Kaffee und Kuchen bzw. nach dem Schießen auf Wurfscheiben und dem Kugelwettbewerb, mit Herzhaftem und Getränken gepflegt wird. Leider hat das Gemütliche mit Fachgesprächen in diesem Jahr unter geringerer Beteiligung gelitten. Deswegen auch der Appell: Im kommenden Jahr wieder das Zusammengehörigkeitsgefühl zu demonstrieren und die jungen und älteren Jägerinnen bzw. Jäger zum Erscheinen zu motivieren.

Nach dem Schießen in der Disziplin Flinte auf Wurfscheiben und dem 10 m – Luftgewehrstand stehend aufgelegt, auf Deckelscheiben mit einem modernen Luftdruckgewehr, stand der Sieger in der addierten Wertung fest. Den begehrten „Wanderpokal“ mit 55 Punkten konnte der stellvertretende HLChristoph Bothe in Empfang nehmen. Bester Kugelschütze mit dem Luftgewehr wurde Matthias Hackbarth mit 30 möglichen Ringen.

HL Giesecke-Bulle bedankte sich zum Schluss bei den Organisatoren und Helfern – ohne die eine Durchführung nicht möglich ist – und besonders beim Schützenverein für die jährliche Bereitstellung der Anlagen und Unterstützung.

Neben einem herzlichen Waidmannsheil für das laufende Jagdjahr erinnerte Giesecke-Bulle an das gemeinsame Schießen auf dem „Schweinsrücken“ Seesen am 14. September 19.

Text und Foto: Klaus Hanne

Weitere Bilder befinden sich in der Fotogalerie

Hegering II der Jägerschaft stellt sich vor:

Unser Hegering grenzt von Nordosten bis Südosten an die Jägerschaft Wolfenbüttel und die Jägerschaft Goslar und im Norden an JS Braunschweig bzw. Peine.

Er besteht aus:   21 Revieren

davon sind      :    8 Eigenjagdbezirke

dto.                 :  13 Genossenschaftsjagden

Fläche insgesamt: ca. 8.164 ha

Hauptsächlich vorkommende Wildarten:

·         Rehwild

·         Schwarzwild

·         Hasen

·         Kaninchen

·         Enten

·         Gänse

·         Tauben

·         Füchse

·         Dachse

·         Steinmarder

·         Hermeline/Mauswiesel

·         Iltis

·         Waschbären

·         Nutria

·         Fasanen*

·         Rebhühner*  *kommen noch vor, werden aber nicht mehr bejagt!

Mitglieder zurzeit: 183

Vorstand: Hegeringleiter Achim Giesecke-Bulle

Stellv. Hegeringleiterin    Christoph Bothe

Schriftführer                    Manfred Mocek

Obleute: Schießen           Reinhard Körner

Öffentlichkeitsarbeit        Klaus Hanne