Sie befinden sich hier: Startseite / Über uns / Hegeringe

Hegeringe

AWO-KITA Barum besucht Jäger

Seit vielen Jahren besucht Kita-Leiterin Heike Gäbler mit ihren Kindern aus der in der Nähe ansässigen Einrichtung den Jäger Klaus Hanne, Obmann für Öffentlichkeit im Hegering II der Jägerschaft Salzgitter. Bei herrlichem Sommerwetter war sie mit 11 Kindern gekommen, die nach den Sommerferien fast alle einen neuen Lebensabschnitt mit der Einschulung beginnen werden. Eine gute Gelegenheit, ein kleines Rüstzeug, nämlich Wissen über unsere heimische Tierwelt zu erfahren. Gerade weil fast täglich über Klimaveränderungen und Umweltschutz gesprochen und geschrieben wird, sollte man auch wissen, dass es nicht nur uns Menschen, sondern auch die übrigen Lebewesen tangiert. Die ausgestellten Exponate von Raubwildarten wie Stein- und Baummarder, Rotfuchs, Dachs, Iltis, Hermelin und Mauswiesel, Rabenvogelarten, Feldhase, Feldhamster und Eichhörnchen, Enten, Jagdfasan, Rehkitz usw., brachten genügend Anregungen zum Kennenlernen. Interesse fand auch die Schwarzwildschwarte, die dazugehörigen starken Läufe, ein Schädel und die Keilerwaffen. Viele hatten auch noch nie ein großes Hornissennest und Hornissen gesehen. Selbstverständlich werden die Kinder auch in Zukunft nicht die ganze Palette der ausgestellten Tiere in der Natur sehen, weil sie am Tage sehr heimlich sind und nur in der Dämmerung oder nachts raustreten, oder aber sehr selten geworden sind.

Text und Foto: Klaus Hanne

JS VS Joachim Lüders, Pokalsieger Christoph Bothe, Matthias Hackbarth und HL Achim Giesecke-Bulle
JS VS Joachim Lüders wartet angespannt auf die Wurfscheibe
Pause

Hegering II beim Schützenverein in Barum

HL Achim Giesecke-Bulle zeigte sich auch nach bald 20 Jahren im Beisein des VS der JS Salzgitter, Joachim Lüders, seiner Tätigkeit als HL bzw. Stellvertreter beeindruckt von dem jährlichen Treffen beim Barumer Schützenverein. Das besondere Ambiente ist die Lage des Vereinsareals weit ab von der Ortschaft, eingebettet in Feldfrüchten mit einem kleinen Feldgehölz, und wie er bemerkt, am jeweiligen Termin ist immer gutes Wetter angesagt. Die Teilnehmer wissen auch, dass es nicht nur um sehr gute Leistungen beim Schießen auf der Trapanlage und den Luftgewehrständen geht, sondern das gesellige Beisammensein bei Kaffee und Kuchen bzw. nach dem Schießen auf Wurfscheiben und dem Kugelwettbewerb, mit Herzhaftem und Getränken gepflegt wird. Leider hat das Gemütliche mit Fachgesprächen in diesem Jahr unter geringerer Beteiligung gelitten. Deswegen auch der Appell: Im kommenden Jahr wieder das Zusammengehörigkeitsgefühl zu demonstrieren und die jungen und älteren Jägerinnen bzw. Jäger zum Erscheinen zu motivieren.

Nach dem Schießen in der Disziplin Flinte auf Wurfscheiben und dem 10 m – Luftgewehrstand stehend aufgelegt, auf Deckelscheiben mit einem modernen Luftdruckgewehr, stand der Sieger in der addierten Wertung fest. Den begehrten „Wanderpokal“ mit 55 Punkten konnte der stellvertretende HLChristoph Bothe in Empfang nehmen. Bester Kugelschütze mit dem Luftgewehr wurde Matthias Hackbarth mit 30 möglichen Ringen.

HL Giesecke-Bulle bedankte sich zum Schluss bei den Organisatoren und Helfern – ohne die eine Durchführung nicht möglich ist – und besonders beim Schützenverein für die jährliche Bereitstellung der Anlagen und Unterstützung.

Neben einem herzlichen Waidmannsheil für das laufende Jagdjahr erinnerte Giesecke-Bulle an das gemeinsame Schießen auf dem „Schweinsrücken“ Seesen am 14. September 19.

Text und Foto: Klaus Hanne

Weitere Bilder befinden sich in der Fotogalerie

Hegeringleiter Hans-Hermann Kempe und Susanne Niemeyer

Schießen Hegering I

Der Mai ist gekommen und somit auch der Beginn der Bockjagd.

Grund genug für manch einen Jäger, ob jung oder alt, der Einladung des Hegering I zum gemeinsamen Schießen auf den Schießstand Schweinsrücken in Seesen zu folgen.

Bei schönstem Sonnenschein und bester Stimmung wurde der Umgang und das Können mit der Büchse auf Fuchs, Reh und Keiler oder mit der Flinte am Tontaubenstand  (Trap und Skeet) trainiert und gefestigt. 

Der Spaß kam dabei nicht zu kurz und so gab es nach der "Arbeit" die Gelegenheit, den Nachmittag gesellig bei Bratwurst vom Grill und Getränken ausklingen zu lassen und auch um alte Kontakte zu pflegen, neue zu knüpfen.

Vielen Dank an den Hegeringleiter Hans-Hermann Kempe und Susanne Niemeyer für die Organisation, alle fleißigen Helfer, die für das leibliche Wohl gesorgt haben, aber auch an Ulf Klapprott und Werner Fabig für die Aufsicht am Kugel- bzw. Tontaubenstand.

Text:   Marion Parusel

Fotos: Susanne Niemeyer

Weitere Bilder befinden sich in der Fotogalerie

Jahresversammlung Hegering I

Hans-Hermann Kempe, Leiter Hegering I, begrüßte die Mitglieder, den Vorstand Dietmar Brandt, Joachim Lüders und Werner Fabig, KJM Kai-Uwe Lenius als auch die Obleute für das Schieß-und Hundewesen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit zur diesjährigen Hegeringversammlung im Lichtenberger Hof.


Die Veranstaltung wurde musikalisch von den Jagdhornbläsern der JS SZ begleitet.


Nach der Begrüßung legte Hans-Hermann Kempe den Streckenbericht des Jagdjahres 2018/19 dar: 


Rehwild:             247 Stück, davon 35 Unfallopfer, 5 Fallwild

Schwarzwild:    117 Stück, davon 10 Unfallopfer bzw. Fallwild

Fuchs:                 122 Stück, davon 23 Fallwild

Wildkaninchen:    9 Stück, davon 3 Fallwild

Feldhase:              11 Stück, davon 8 Fallwild

Steinmarder:         3 Stück

Dachs:                     9 Stück, davon 3 Fallwild 

Waschbär:           50 Stück, davon 10 Fallwild

Marderhund:         2 Stück 

Nutria:                     5 Stück 

Wolf:                        1 Stück, Unfallopfer 

Federwild:          gesamt 212 Stück


Kai-Uwe Lenius kommentierte in seinem Beitrag hierzu, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Reh-, jedoch weniger Schwarzwild zur Strecke kamen. Für Letzteres findet er keine Erklärung, betonte aber, die Bejagung auf Schwarzwild, auch immer noch aufgrund der ASP, zu forcieren. 


Im Anschluss fand die pflichtgemäße Trophäenbewertung des vergangenen Jagdjahres statt.


Folgende Termine wurden mitgeteilt:


Jahreshauptversammlung: 24.04.2019, 19h, Ratskeller, SZ-Bad

Jägerprüfung:                         15. und 16.06.2019, SZ-Heerte

Hundeausbildung:                  Beginn 31.03.2019

Hundeprüfung:                        07.09.2019

Schießen Hegering I:             18.05.2019, 14h, Schießstand Seesen 

Schießen Hegering I +II:       14.09.2019, 14h, Schießstand Seesen 


In seinen Abschlussworten lobte Dietmar Brandt den Rücklauf der Wildtiererfassungsbögen mit der Bitte an die Revierpächter, diese wie gewohnt vor dem 01.06.2019 abzugeben. Eine weitere Bitte an die Revierpächter betrifft das Thema Wildacker-/Blühpflanzen der Landesjägerschaft Niedersachsen. Hierzu sollen die Revierpächter versuchen, die Landwirte mit einzubinden.


Desweiteren gab Dietmar Brandt kurze Informationen zum Thema Wolf, Storchennest und Fallenlehrpfad in Reppner sowie Hundeversicherung und äußerte den Wunsch, den Nutriafang zu intensivieren. Zudem berichtete er, dass die beiden Gefriertruhen für die Fellwechsel GmbH sehr gut angenommen wurden. In diesem Zusammenhang hat er darauf hingewiesen, vor Abgabe Bastian Lehmann bzw. ihn anzurufen, da beide Grundstücke nicht abgeschlossen sind und sich freilaufende Hunde auf dem Hof befinden.


Die Frage eines Mitgliedes zum Thema Mountainbike-Strecke im Höhenzug konnte nicht wirklich beantwortet werden. Dieser Plan ruht wohl im Moment.


Susanne Niemeyer hat für Samstag, 06.04.2109 nach dem morgendlichen Gemeinschaftsansitz zum Frühstücken auf dem Hof der Familie Niemeyer in Lesse eingeladen. 


Text und Fotos: Marion Parusel

Eine Gruppe Jagdhornbläser der JS Salzgitter
Von links: JS-Vorsitzender Dietmar Brandt, KJM Kai-Uwe Lenius und HL Achim Giesecke-Bulle während der Trophäenbewertung

Jahresversammlung HR II der JS Salzgitter in Flachstöckheim

Vor großer Kulisse mit 54 Mitgliedern eröffnete HL Achim Giesecke-Bulle die Jahresversammlung. Unter ihnen befand sich KJM Kai-Uwe Lenius, JS-Vorsitzender Dietmar Brandt und 2. Vors. Joachim Lüders bzw. Hundeobfrau Mareen Dyczka und Hundeobmann Bastian Lehmann sowie Johannes Wüstemann, Obmann Homepage.

Salzgitters Jagdhornbläser begleiteten die Veranstaltung bei der Begrüßung und späteren Verblasen der Jahresstrecke im Hegering.

Wie gewohnt, wurden die Rehgehörne der Altersklasse des Jagdjahres 2018/19 zur Bewertung der Trophäen vorgezeigt, und anschließend in die Hände der Jägerinnen bzw. Jäger weitergereicht. Seit mehreren Jahren besteht keine Vorzeigepflicht für „Jährlinge“.

KJM Lenius erläuterte danach den Streckenbericht 2018/19.

64 Wildschweine kamen zur Strecke gegenüber 151 im Vorjahr, für die geringere Anzahl gibt es keine Erklärung. Da die ASP in Belgien mit mehreren hundert Fällen um sich greift, besteht eine noch größere Gefahr, dass in Zukunft auch bei uns leider damit zu rechnen ist. Eine verstärkte Bejagung der Wildschweine – außer Elterntiere – ist daher weiter anzuraten.

Beim Rehwild mit 195 Stück bleibt die Abschussvorgabe noch weiter unter der Planung des 3-jährigen Planes. Im beginnen Jagdjahr sollte versucht werden, den Rückstand noch aufzuholen oder aber man muss die Abschussvorgaben neu überdenken. Positiv zu bemerken ist, dass die Verkehrsopferrate beim Rehwild leicht auf 21,8 % gesunken ist. Füchse kamen 126 zur Strecke und übriges Raubwild (Dachse, Stein- und Baummarder, Waschbären und Marderhunde) 93. In beiden Fällen gab es keine großen Abweichungen. Auch beim Flugwild mit 215 Stück blieb die Strecke konstant. Gemeldet wurden auch 17 Hasen (teilweise Verkehrsopfer) und 41 Wildkaninchen, die aber zu vernachlässigen sind, da der Besatz sich seit Jahre auf niedrigem Niveau bewegt.

Bemerkenswert ist, dass auch 14 Nutrias (reine Vegetarier) im Streckenbericht verzeichnet sind. Sie verbreiten sich auch hier und können durch ihre hohe Vermehrungsrate große Schäden an Feldfrüchten und fließenden Gewässern und Deichen  anrichten. Um ihre Verbreitung einzudämmen, wurde schon die Schonzeit aufgehoben bzw. der Elternschutz. Für unsere hiesigen Jagdausübungsberechtigten eine weitere Aufgabe, tätig zu werden.

Zur diesjährigen „Jägerprüfung“ müssen die Anwärter in Salzgitter am 15.-16. Juni antreten.

Dietmar Brandt, JS-Vorsitzender lobte wieder den guten Rücklauf den Wildtiererfassungsbögen und richtete die Bitte an die Revierpächter, wieder vor dem 1. Juni 19 abzugeben. Er stellte auch das Programm Wildacker-/Blühpflanzen der Landesjägerschaft Niedersachsen vor, und motivierte die Revierpächter, die Landwirte ins Boot zu holen.

Über den Deutschen Jagdverband wurde die Fellwechsel GmbH gegründet um Felle von erlegtem Raubwild als natürliche Ressourcen sinnvoll einer Nachnutzung zuzuführen. Im HR II wurde die Gefriertruhe bei Bastian Lehmann aufgestellt. Bis zum Stichtag wurden erstmalig 35 Stück Raubwild zur Nachnutzung abgegeben. Das emotional geführte Wolfsthema wurde auch behandelt. In Niedersachsen leben derzeit geschätzte 150 Wölfe - ? mehr oder weniger – die ja nicht im Jagdrecht verankert sind. Ein Wolf ist zumindest in Salzgitter als Präparat im „Infomobil“ bei Veranstaltungen zu besichtigen. Andere Jungwölfe streifen allerdings wohl durch unsere Region, um andere Lebensräume zur Gründung neuer Rudel zu finden.

Die JS Salzgitter wird die JHV am 24. April im Ratskeller SZ-Bad durchführen.

HL Giesecke-Bulle erinnerte an die Veranstaltungen im 2018/19. Neben dem Jahresabschluss der Fuchsjagdwoche auch wieder das Treffen beim Schützenverein Barum mit Schießen, und HR II und I auf dem Schießstand in Seesen. Da 2019 auf die Fuchsjagdwoche verzichtete wurde, fand ein gemütlicher Jahresabschluss in Hohenrode statt. Besonderer Dank galt den Mitgliedern, die durch ihre Beteiligung die Veranstaltungen mit Leben erfüllen.

2020 soll die „Fuchsjagdwoche“ Ende Januar stattfinden. Der Abschluss-Termin sollte möglichst mal wieder im Norden des Hegerings sein. Auch 2019/20 stehen Termine an:

-         15. Juni 2019 Hegeringschießen in Barum

-          14. September Schießen der Hegeringe in Seesen

 

Text und Fotos: Klaus Hanne

Hegering II der Jägerschaft stellt sich vor:

Unser Hegering grenzt von Nordosten bis Südosten an die Jägerschaft Wolfenbüttel und die Jägerschaft Goslar und im Norden an JS Braunschweig bzw. Peine.

Er besteht aus:   21 Revieren

davon sind      :    8 Eigenjagdbezirke

dto.                 :  13 Genossenschaftsjagden

Fläche insgesamt: ca. 8.164 ha

Hauptsächlich vorkommende Wildarten:

·         Rehwild

·         Schwarzwild

·         Hasen

·         Kaninchen

·         Enten

·         Gänse

·         Tauben

·         Füchse

·         Dachse

·         Steinmarder

·         Hermeline/Mauswiesel

·         Iltis

·         Waschbären

·         Nutria

·         Fasanen*

·         Rebhühner*  *kommen noch vor, werden aber nicht mehr bejagt!

Mitglieder zurzeit: 183

Vorstand: Hegeringleiter Achim Giesecke-Bulle

Stellv. Hegeringleiterin    Christoph Bothe

Schriftführer                    Manfred Mocek

Obleute: Schießen           Reinhard Körner

Öffentlichkeitsarbeit        Klaus Hanne