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Jagdhundewesen

Hintere Reihe von links nach rechts: Joachim Lüders, Henriette Bähr, Andreas Meier (Helfer), Mareen Dyczka, Michael Arndt, Michael Heine, Frank Strauß, Wilhelm Albrecht, Kathrin Hennecke, Jürgen Lorenczat, Dirk Uhrner, Bastian Lehman

Vordere Reihe von links nach rechts: Sören Freisler, Julia Othmer, Annika Fehse, Felix Othmer, Christoph Bothe

Fünf Gespanne bestehen die Brauchbarkeitsprüfung

"Der Stolz des Jägers ist sein Hund, bringt er verloren, was da wund und jagt er, was da krank zu Stand, so ist das Waidwerk Hand in Hand."

Der Hund, dein Freund und Helfer. So auch bei der Jagd. Die Jagd ohne Hund? Unverzichtbar! "Den Jagdausübungsberechtigten muss ein für den Jagdbezirk brauchbarer Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung stehen", so schreibt es das Deutsche Jagdgesetz vor.

Um ein zuverlässiger Jagdhund zu werden, bedarf es einiger Prüfungen. Eine dieser ist die Brauchbarkeitsprüfung, die alljährlich von der Jägerschaft Salzgitter ausgerichtet wird.

Voraussetzung für die jagdliche Brauchbarkeit ist Grundgehorsam, ein gutes Sozialverhalten gegenüber Mensch und Artgenossen, Ruhe, enge Zusammenarbeit  zwischen Führer und Hund sowie Arbeitsfreude. 

In dem Vorbereitungslehrgang wurden die Prüflinge seit Ende März in den Prüfungsfächern Gehorsam, Bringen, Schussfestigkeit, Schweiß- und Wasserarbeit ausgebildet. 

Mareen Dyczka und Bastian Lehmann, Hundeobleute der JS SZ, haben die Prüflinge auf ihrem Weg zur jagdlichen Brauchbarkeitsprüfung  begleitet.

Sechs Teams haben sich am 7. September zur Prüfung angemeldet. Der Prüfungstag wurde von der Bläsergruppe der JS SZ eröffnet. Nach Vorstellung der Richter, Erläuterungen zu den einzelnen Prüfungsfächern und aufmunternder Worte an die Hundeführer ging es dann ins Revier. Dabei wurde betont, dass es bei der Beziehung Hund und Mensch sowohl gute als auch schlechte Tage gibt und man bei Nichtbestehen nicht gleich den Mut verlieren sollte. 

Am Prüfungstag zeigten alle Hunde den Richtern ihren vollen Einsatz und am Ende eines anstrengenden Tages konnte fünf glücklichen Hundeführern die Urkunde für das Bestehen überreicht werden. 

Waidmannsheil an alle Gespanne.

Annika Fehse mit Watson (Teckel)

Dirk Uhrner mit Xilla (Deutsch Langhaar)

Henriette Bähr mit Dago (Deutsch Drahthaar)

Sören Freisler mit Enno (Bracke)

Felix Othmer mit Jolante (Teckel)

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Ausbilder Mareen Dyczka und Bastian Lehmann, an den Prüfungsleiter Wilhelm Albrecht, an die Richter Kathrin Hennecke, Frank Strauß, Jürgen Lorenczat, Michael Heine und Michael Arndt, an den 1. Vorsitzenden der JS SZ Joachim Lüders  für die Begrüßungs- bzw. Abschlussworte, an die Jagdhornbläser für die musikalische Begleitung, an die fleißigen Helfer für die Verpflegung und an die Revierinhaber, ohne sie hätte sowohl die Ausbildung als auch die Prüfung nicht stattfinden können.

Text und Foto: Marion Parusel

Jagdhunde-Ausbildung

Auch in diesem Jahr richtet die Jägerschaft Salzgitter einen Vorbereitungslehrgang zur Brauchbarkeitsprüfung aus.

 

Elf Teams haben sich zum neuen Kurs angemeldet, der am 31.03.2019 begonnen hat.

 

Mareen Dyczka und Bastian Lehmann bilden die Hunde nun bis Anfang September in den Prüfungsfächern Gehorsam, Bringen, Verlorensuche,  Schussfestigkeit sowie Schweiß- und Wasserarbeit aus.

Text und Fotos: Marion Parusel

Weitere Bilder befinden sich in der Fotogalerie.

Neuer Rahmenvertrag zwischen der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und den VGHVersicherungen zur Absicherung der vierbeinigen Begleiter auf Gesellschaftsjagden

Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 sind Unfälle von brauchbaren Jagdhunden aller Mitglieder der
Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) auf Drück‐ und Treibjagden durch den neuen Rahmenvertrag
zwischen LJN u. VGH versichert. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf nach landesrechtlichen
Bestimmungen jagdlich brauchbare Jagdhunde bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Der
Versicherungsschutz umfasst ausschließlich Unfallereignisse in Niedersachsen sowie in
angrenzenden Bundesländern. Leistungen aus der Versicherung gibt es bei Tod, Nottötung und
Verletzung des Hundes infolge eines Unfalles während einer Gesellschaftsjagd, z.B. wenn der Hund
angefahren oder von einer Sau geschlagen wird. Die Leistungen sind gedeckelt: Die vereinbarte
Versicherungssumme beträgt 4.000 EUR (Tod 2.000 EUR) für jeden geprüften Hund und Schadensfall.
Für jeden Schadensfall gilt eine Selbstbeteiligung von 150 EUR. Für Jagdhunde während der
Ausbildung halbiert sich die Versicherungssumme. Der Versicherungsschutz erlischt bei in jagdlicher
Abrichtung befindlichen Jagdhunden spätestens zum Ende des dritten Lebensjahres. Kein
Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten. Die Förderung des
Vorhabens erfolgt aus Jagdabgabemitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML).
Hinweis zur Schadensabwicklung: Sollte im Rahmen einer Gesellschaftsjagd ein Jagdhund verletzt
oder getötet werden, ist dieser Schaden den VGH Versicherungen per Schadenanzeige zu melden
(per Fax oder als E‐Mail). Das entsprechende Schadenformular finden Sie unter Formulare zum
downloaden auf der Homepage der LJN. Diese Schadenanzeige ist dann ausgefüllt an die dort
angegebene Telefaxnummer bzw. E‐Mail‐Adresse zu senden.
Die VGH Versicherungen bieten neben diesem Rahmenvertrag den niedersächsischen Jägern noch
zwei weitere Versicherungsvarianten für den treuen Begleiter an. Als Ergänzung zur seiner Jagd‐
Haftpflichtversicherung und Absicherung des eigenen Hundes bzw. als Revierinhaber zur Absicherung
von eingesetzten Gästehunden. Die Leistungsarten entsprechen dem Rahmenabkommen, wobei der
Versicherungsschutz des Einzelvertrages nicht auf „Brauchbarkeit“ und „Gesellschaftsjagd“ abstellt,
d.h. die Leistungen erfolgen bei Tod, Nottötung und Verletzung des Jagdhundes (Phänotyp einer
vom Jagdgebrauchshundverband (JGHV) anerkannten Jagdhunderasse) infolge eines Unfalles
während des Jagdbetriebes. Innerhalb des Einzelvertrages werden die neuen Versicherungssummen,
die reduzierte Selbstbeteiligung und die hochgesetzte Altersgrenze erst mit dem Jagdjahr 2019
angeboten.
VGH
Hier finden Sie die Schadenanzeige auf der LJN‐Internetseite:
www.ljn.de/wild_und_jagd/jagdhundewesen/jagdhunde_unfallversicherung/

Bestätigter Schweißhundeführer

 

Reinhard Körner steht mit seiner Bayrischen Schweißhündin

„Fany von der Militzer-Meute“ jetzt auch als bestätigter Nachsuchenführer

zur Verfügung.

Herr Körner wohnt in Salzgitter-Lobmachtersen und ist per Tel. 05341/8686569 oder Mobil unter 0170/2792422 zu erreichen.

Nachsuchen mit anerkanntem Schweißhundeführer

Unser Jägerschafts-Zweitmitglied  Herbert Bremer, Klein Flöthe, auch Hegeringleiter im Bereich „Oder“ der Jägerschaft Wolfenbüttel, ist anerkannter Schweißhundeführer gemäß AB-NJagdG und gem. § 28 NJagdG als Schweißhundeführer bestätigt.

Er ist Mitglied des Vereins Hirschmann und führt zwei Schweißhunde:

  1. Aspe von der Fährtentreue

  2. Lilli vom Lumdatal

Seine Hunde sind immer im Einsatz und Herbert Bremer würde sich darüber freuen, wenn auch die Mitglieder unserer Jägerschaft seine Hunde für Nachsuchen anfordern.

Unter folgenden Rufnummern ist Herbert Bremer zu erreichen:
            Haus-App.       05339 253
            Mobil                0175 46 55 332

Schweißhundeführer

 

Reinhard Körner steht mit seiner Hündin als Nachsuchenführer (auch in Verbindung mit Herbert Bremer) zur Verfügung.

Herr Körner wohnt in Salzgitter-Lobmachtersen und ist per Tel. 05341/

8686569

oder Mobil unter 0170/2792422 zu erreichen.