Sie befinden sich hier: Startseite / Wild und Jagd / Infomobil

Infomobil

Ein neuer Mitbewohner für das Infomobil

Bei einem Verkehrsunfall in Salzgitter im April diesen Jahres verunglückte ein ca. zweijähriger Wolfsrüde tödlich.


Der Jägerschaft Salzgitter ist es dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter gelungen, den Wolf als Exponat für das Infomobil der Jägerschaft Salzgitter zu bekommen. 


Für die Präparation des Wolfes konnte die Jägerschaft Salzgitter Heike Köhler von Nature Arts Tierpräparation, Heere gewinnen. Sicherlich ist es eine große Herausforderung von einem verletzten Wolf ein authentisches Ausstellungsstück zu erarbeiten.


Um die richtige Form des Körpers zu rekonstruieren wird zunächst das Fell des toten Tieres abgezogen. Da der Schädel ausgestellt werden soll, wird er zunächst abgekocht und im Mazerationsverfahren von Geweberesten befreit. Die Haut geht nun für einige Wochen zum Gerben in eine Gerberei, die sich auf Häute zur Präparation spezialisiert hat.


Für das Herrichten arbeiten Präparatoren, so auch Heike Köhler, mittlerweile mit künstlichen Modellen, die aus speziellem Kunststoff bestehen. Hierfür muss das Modell anatomisch korrekt sein, weil sonst die Haut nicht mehr darüberpasst. Bei jeder Arbeit wird das Modell je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert und in der Haltung geändert, dass jedes Präparat ein einmaliges Kunstwerk ist.


Nachdem die gewünschte Körperform erarbeitet ist, wird dem Kunstkörper wieder das Fell über "die Ohren gezogen", die Haut mit dem Modell verklebt und zugenäht. Nun muss es trocknen und noch ein wenig aufgehübscht werden. 


Meister Isegrimm steht nun auf einem Podest. Naturgetreu und lebensecht.

Dabei sieht  der Betrachter vom Originaltier wirklich nur das Fell oder die Haut. Alles andere, Augen beispielsweise, ist künstlich. 


Der Wolf wird  am Sonntag, 16. Dezember, ab 10h beim Weihnachtsbaumverkauf der Niedersächsischen Landesforsten im Salzgitter Höhenzug erstmalig im Infomobil der Jägerschaft Salzgitter vorgestellt.


Ein großes Dankeschön an Heike Köhler für ihre mühevolle und hervorragende Arbeit. Gerade die Kinder werden sich freuen, einen lebensechten Wolf im Infomobil zu bestaunen.

Text und Foto: Marion Parusel

Mit Kindern den Wald erleben

Drittklässler der Wiesenschule Salzgitter-Bad durften den Wald und ihre darin lebenden Wildtiere näher kennenlernen.

 

Die Veranstaltung wurde von der Wohnbau Salzgitter ausgerichtet, vertreten durch ihren Mitarbeiter Axel Kornblum,  Diplom-Forstwirt als auch Obmann für Hegebüsche der Jägerschaft Salzgitter. Die Grundschule mietete dafür den Parkplatz des MTV Salzgitter, der Schulverein hat hierfür die Kosten übernommen.

 

Tatkräftig unterstützt wurde Axel Kornblum von der Jägerschaft Salzgitter. Joachim Lüders, Obmann Infomobil sowie die Jungjäger Marion Parusel und Jan-Phillip Heise standen am Ausbildungsmobil "Lernort Natur" den wissbegierigen Schülern für Frage und Antwort zur Verfügung. Neben Reh- und Schwarzwild durften auch andere Tiere wie Mufflon, Hase, Kaninchen, Fuchs, Uhu, Habicht, Eichhörnchen und einige mehr bestaunt werden.

 

Während die einen am Infomobil die Tiere bewunderten, wurde eine andere Gruppe durch Axel Kornblum während eines Spaziergangs durch einen kleinen Teil des Salzgitter Höhenzugs geleitet.

 

Hier wurden die Kinder schon am Eingang des Waldes auf die verschiedenen Schilder  wie Fahrverbot für Fahrzeuge, Landschaftsschutzgebiet oder auch auf das Hinweisweisschild Notfallpunkt aufmerksam gemacht.

 

Ein Sprichwort besagt "man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht". Das war auch den Schülern ganz schnell klar. Im Wald wachsen nicht nur Bäume, sondern auch Sträucher, Pilze und Flechten und neben dem Wild leben hier noch viele andere Tiere. Der Wald ist einer der größten Lebensräume für Tiere und Pflanzen. 

 

Die Schulkinder bekamen einen Einblick in den Lebenszusammenhang von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Kräutern sowie den Einfluss von Licht, Wasser, Boden, Pilzen und Kleinstlebewesen wie Regenwürmer, Kellerasseln und Tausendfüßler. Fachkundig wurden sie von Axel Kornblum über das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen der verschiedenen Elemente im Ökosysystem Wald, aber auch über den Naturschutz informiert.

 

Am Ende waren alle zufrieden und stolz, so einen tollen Spaziergang durch unseren heimischen Wald gemacht zu haben.

 

Wir hoffen, dass alle Kinder einen  lernreichen und spannenden Tag verbracht haben und sich in den nächsten Unterrichtsstunden in der Schule an das eine oder andere erinnern können oder auch zuhause von ihren neu gewonnenen Eindrücken berichten. 

 

Es ist wichtig, dass wir Erwachsenen uns engagieren, um im Zeitalter von Smartphone und Computer den Kindern zu zeigen, dass insbesondere das Wissen im Umgang mit der Natur nicht alleine durch eine App oder Google in Erfahrung gebracht werden kann.

 

Text: Marion Parusel 

Fotos: Marion Parusel, Jan-Phillip Heise, Axel Kornblum

Weitere Bilder in der Fotogalerie hinterlegt

Das Infomobil war unterwegs

Joachim Lüders, Obmann für das Infomobil, folgte der Einladung der Grundschule in Lesse.

 

Am Ende einer Projektwoche zum Thema Wald durften die Erst- bis Viertklässler einen Teil der bei uns ansässigen Wildtiere bestaunen, befühlen und begutachten. 

 

Der Rehbock, das Schwarzwild mit Frischling sowie der Fuchs wurden von den Kindern noch erkannt. Bei Waschbär, Marderhund, den Marderarten, Dachs, Fasan oder Rebhuhn wurde die ganze Sache schon etwas schwieriger.

 

Dabei merkten die Schüler während des Vortrags von Joachim Lüders, dass es doch viel über unser heimisches Wild, deren Lebensweise sowie Lebensraum zu berichten gibt.

 

Das größte Interesse zeigten die Kinder aber bei den lebensechten Tierpräparaten. Warum erschießt ihr die Tiere? Sind die echt? Waren die mal lebendig? Womit stopft ihr die aus? Was macht ihr mit dem Herz? Auf jede Frage gab es eine Antwort.

 

Sicher hat der Vortrag den meisten Kindern gut gefallen. Aber werden sie auch darüber zuhause berichten? Das wissen wir nicht. Wir können aber immer wieder feststellen wie wenig diese Generation sich mit der Natur beschäftigt bzw. sich in der Natur, besser gesagt im Freien aufhält.

 

Umso schöner ist es, den Lernort Natur mit dem Infomobil der JS SZ den Kids ein wenig näher zu bringen und in freudige Kindergesichter zu schauen, die endlich mal ein Reh, Fuchs oder eines der anderen Tiere aus der Nähe sehen. 

 

Text und Fotos: Marion Parusel

Weitere Bilder in der Fotogalerie hinterlegt

Begegnungsstätte "Brücke", Fredenberg
Begegnungsstätte "Brücke", Fredenberg
Begegnungsstätte "Brücke", Fredenberg
Begegnungsstätte "Brücke", Fredenberg
Kindergarten "Ringelwürmer", Ringelheim
Kindergarten "Ringelwürmer", Ringelheim
Kindergarten "Ringelwürmer", Ringelheim
Kindergarten "Ringelwürmer", Ringelheim

Unterwegs mit dem Infomobil

Die Jägerschaft Salzgitter war mit dem Infomobil auf Tour. Joachim Lüders, Obmann Infomobil, folgte der Einladung der Begegnungsstätte "Brücke" in Fredenberg und dem Kindergarten "Ringelwürmer" in Ringelheim.

 

Tiere begeistern. Über Fuchs, Hase, Reh, Dachs, Wildschwein sowie anderen einheimischen Wildtieren konnten die Kinder einiges erfahren. Geduldig und interessiert lauschten sie dem Vortrag von Joachim Lüders über die Lebensweise und den Lebensraum der Waldbewohner. Decken, Felle und die lebensechten Präparate durften bestaunt, begutachtet und gestreichelt werden. Ein Highlight für die Kids.

 

Die Kinder in der Begegnungsstätte machten am Ende ein Quiz und konnten zeigen, was sie gerade gelernt hatten. Wer gut aufgepasst hat, meisterte  mit Leichtigkeit die Aufgaben, Tiere und Spuren zu erkennen sowie z.B. Fragen über die Ernährung zu beantworten.

 

Text und Fotos: Marion Parusel 

Betreuung:

Joachim Lüders

Kontakt

SZ-Heerte

Mobil: 01776517949