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Achtung Wild!

Zeitumstellung erhöht das Wildunfallrisiko: In den kommenden Tagen und Wochen gilt daher: Augen auf und Fuß vom Gas!

Achtung Wild!
Zeitumstellung erhöht das Wildunfallrisiko: In den kommenden Tagen und Wochen gilt daher: Augen auf und Fuß vom Gas!

Im Frühjahr herrscht Hochbetrieb in Wald und Flur: das erste Grün lockt Pflanzenfresser wie das Rehwild. Nach einer langen Fastenzeit im Winter, gilt es nun unter anderem die Energievorräte aufzufüllen. Die Folge: Erhöhte Aktivität und mehr Wildunfälle.  

In der Nacht vom 28. auf den 29. März werden zudem die Uhren umgestellt. Die Dämmerung, in der die Wildtiere besonders aktiv sind, fällt dann wieder in die Zeit des Hauptberufsverkehrs.

Besonders risikoreich für Autofahrer und Wildtiere sind die frühen Morgenstunden: Viele Wildtiere wechseln dann zur Nahrungsaufnahme von ihren nächtlichen Einständen zu den Futterplätzen. 

Die Landesjägerschaft rät deshalb gerade in diesen Tagen: Fuß vom Gas - angepasste Geschwindigkeit und eine vorausschauende Fahrweise sind enorm wichtig! Weiterhin gilt es die Fahrbahnränder im Auge zu haben und erhöhte Wachsamkeit an Waldrändern und unübersichtlichen Feldrändern - insbesondere dort, wo auf ein Wildunfallrisiko hingewiesen wird - aber auch neue Straßen durch Waldgebiete und entlang von Waldrändern sind besonders risikoträchtig. Zudem: Beim Anblick einzelner Wildtiere immer mit weiteren Nachzüglern rechnen - viele Wildtiere leben in Familienverbänden oder zeitweise in Sozialverbanänden - ein Wildtier kommt selten allein. 

 

Die wichtigsten Verhaltenstipps

  • Angepasste Geschwindigkeit und vorausschauende Fahrweise reduzieren das Unfallrisiko
  • Wald- und Feldränder sorgfältig im Auge behalten und bremsbereit sein
  • Auf Wildwechselschilder achten
  • Taucht Wild am Straßenrand auf: abblenden, hupen, kontrolliert abbremsen
  • Unbedingt mit Nachzüglern rechnen – Wildtiere sind meist nicht allein unterwegs
  • Ist eine Kollision unvermeidbar: Keine waghalsigen Ausweichmanöver -  diese können fatale Folgen haben
  • Unfallstelle sichern: Warnblinkanlage einschalten und Warndreieck aufstellen – Eigensicherung beachten (Warnweste und den fließenden Verkehr im Auge haben)
  • Ein verletztes oder getötetes Wildtier weder berühren noch gar mitnehmen
  • Unverzüglich die Polizei verständigen, diese verständigt den zuständigen Jagdausübungsberechtigten