Begonnen wurde der Vortrag mit den größten Gefährdungen für Jagdhunde wie z.B. Infektionen, wehrhaftes Wild, Schussverletzungen, Verkehrsunfällen und Stürzen. Das Erkennen und bewerten des Allgemeinbefindens und der Vitalparameter. Der Sicherung von Hund und Mensch durch Fixation, dem Einsatz von Verbandsmaterial, Spüllösungen, Rettungsdecke, Zuckerlösungen und Frischhaltefolie zur Wundversorgung. Frau W. Obst gab Ratschläge zu einer Reanimation, der Beatmung und dem Stillen von Blutungen. Maßnahmen die bei Verletzungen am Brustkorb, der Bauchhöhle, am Kopf und den Gliedmaßen ergriffen werden können, sowie hilfreiche Tipps für die Versorgung kleinerer Wunden, bei Schock, Überhitzung, Unterkühlung und Unterzuckerung.
Sie verwies ebenfalls auf die Wichtigkeit einer Parasitenprophylaxe und den notwendigen Impfungen zur Gesunderhaltung unserer vierbeinigen Freunde.
Jeder der Teilnehmer und Teilnehmerinnen hat an diesem Tag viel gelernt und sollte jetzt in der Lage sein, Notfallmaßnahmen erfolgreich einleiten zu können bis tierärztliche Hilfe vorhanden ist.
Mein persönliches Fazit ist, dieses Seminar sollte ein Muss für jeden verantwortungsbewussten Hundeführer sein, denn Jagd ohne Hund ist Schund.
Buchtipp: Erste Hilfe für Jagdhunde - Akutversorgung im Revier, KOSMOS-Verlag ISBN-10 3440178838
Text und Fotos: Claudia Baum und Lynn Jacobs