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Jägerschaft Ammerland e.V.

Erläuternder Erlass zu § 9 NWolfVO – Entnahme schwer verletzter oder erkrankter Wölfe

Erläuternder Erlass zu § 9 NWolfVO – Entnahme schwer verletzter oder erkrankter Wölfe

(R.L.) Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Inneres und Sport eine neue Verordnung für „verunfallte“ Wölfe geschaffen. In dieser VO wir geklärt, wer unter Berücksichtigung der Verletzung der Tiere und den tierschutzrechtlichen Vorgaben und Gesetzen, einen verletzten Wolf töten (also vom Leid erlösen) und Inbesitznehmen darf. Jäger werden als sachkundige Personen in der VO berücksichtigt. Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass wir uns diese VO durchlesen und diese im Scha-densfall anwenden können.Die Rechtssicherheit ist für Jäger jetzt gegeben, wenn sie de Tötungsakt unter Berücksichtigung aller sonstigen Möglichkeiten, wie zum Beispiel Hinzuziehung eines Tierarztes vor Ort, durchführen sollen. Die Polizei sollte dabei möglichst anwesend sein oder im Ausnahmefall die Tötung durchführen.

Unsere Empfehlung des Vorstands: Die Sachlage sollte im eigenen Interesse desjeweiligen Jägers, der Jägerin dokumentiert werden, z.B. durch Fotos oder ggf. Zeugenaussagen mit Datum, Uhrzeit, Ort, Adressen von Zeugen und Unfallbe-richt (soweit möglich). Der Wolfsberater ist Kraft seines Ehrenamtes vor Ort zu beteiligen. Sorgt bitte dafür, dass Publikum und Unfallbeteiligte mit großemAbstand in Sicherheit und am besten außer Sichtweite gebracht werden, damit in jeder Form Sicherheit bei der Schussabgabe gewährleistet ist. Zudem gibt esMenschen, die das Töten eines Tieres noch nie gesehen haben und deren Psyche das auch nicht verträgt. Handyaufnahmen von Dritten sind zu eurem persönlichen Schutz und vor allem nach DSGVO nicht zugelassen. Bitte darauf achten und das erklären, falls die Polizei es nicht tut.

Für den Sicherheitsabstand an der Unfallstelle hat die Polizei zu sorgen.

Die Inbesitznahme und Übergabe an das IZW ist durch den zuständigen Wolfsberater durchzuführen.

 

Originaltext unter DOWNLAODS zu finden.

Fragen zu Coronan Situation

Hier Auszüge für die Jagd, Nutzung und Betrieb der Schießstände, Durchführung von Hundeführerlehrgängen

Wir zitieren aus der Pressemitteilung.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz11. November 2020

Coronavirus - Fragen und Antworten

Die Corona-Krise betrifft die Agrarbranche wie auch Verbraucher. Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) stellt hier gebündelt Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Auftreten des Coronavirus (SARS-CoV-2) zur Verfügung, die den Aufgabenbereich des ML betreffen.

Bei weiteren Fragen zu Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Land- und Ernährungswirtschaft können Sie sich an die

Hotline des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums unter der Rufnummer 0511 / 120 2000 wenden oder

die Mailadressecorona@ml.niedersachsen.de nutzen.

Einen umfassenden Fragen-Antworten-Katalog zu der Corona-Epidemie finden Sie darüber hinaus auf der Webseite der Niedersächsischen Landesregierung im Artikel:"Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)".

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus setzt die Landesregierung zügig die Empfehlungen des Krisenstabs um. Dabei orientiert sie sich eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie. Auf der Seitewww.niedersachsen.de/Coronavirusfinden Sie mehr Informationen sowie die jeweilsaktuellen Verordnungen der Landesregierung. Ab Montag, dem 2. November 2020 geltenneue "Corona-Regeln", die Sie ebenfalls auf derWebseite der Niedersächsischen Landesregierungnachlesen können.

Die Bundesregierung hat im Frühjahr 2020 ein Maßnahmenpaket beschlossen und darin die Land- und Ernährungswirtschaft als systemrelevante Infrastruktur anerkannt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat diewichtigsten Punkte für den Agrarsektor in einem eigenen FAQ zusammengefasst.

Informationen für Jäger, Schießstandbetreiber und Hundeführer

Wir haben hier die Themen aus der Pressemitteilung zusammengefasstQuelle: Aus der Pressemitteilung...Darf ich noch auf die Jagd gehen?

Ja. In der entsprechenden Niedersächsischen „Corona-Verordnung“ ist die körperliche Betätigung im Freien grundsätzlich zulässig. Dies ist bei einer Einzeljagd (Pirsch, Ansitz) unproblematisch.

Drückjagden auf Schalenwild werden der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr zugeordnet (§ 2 Abs. 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO).

Voraussetzungen für die Durchführung sind die

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (vgl. § 3 Abs. 2, 3, 5-7 Nds. Corona-VO),

Erstellung eines Hygienekonzeptes (vgl. § 4 Nds. Corona-VO) sowie

Datenerhebung und Dokumentation (vgl. § 5 Nds. Corona-VO).

Mein Jagdrevier liegt weiter entfernt. Daher nutze ich eine Zweitunterkunft. Ist das erlaubt?

Ja, sofern die Jagd zur gesetzlich vorgeschriebenen Abschlussplanerfüllung und zur Prävention vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erfolgt. Eine eigene Zweitwohnung oder ein Zweitwohnsitz unterliegt keiner Nutzungsbeschränkung.

Sind eine Jägerausbildung und die Durchführung von Jägerprüfungen zulässig?

Die Wahrnehmung von Bildungsangeboten privater Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sind nach aktueller „Corona-Verordnung“ unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregelungen weiter möglich. Sie gehören zu den Veranstaltungen, die nach § 7 Abs. 1 Corona-VO erlaubt sind. Allerdings ist ein Hygienekonzept zu erstellen, umzusetzen und auf Verlangen vorzuzeigen (vgl. § 4 Nds. Corona-VO), zudem ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Die Betreiber einer Einrichtung sind darüber hinaus verpflichtet, Hygienemaßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona Virus zu vermindern, die Namen, Vornamen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen mit deren Einverständnis zu dokumentieren (§ 5 Abs. 1 Nr. 7 Nds. Corona-VO) sowie Möglichkeiten der Desinfektion zu gewährleisten. Dies umfasst auch die Vorbereitung auf und die Durchführung von Jägerprüfungen. Jagdschulen gehören zu den privaten Bildungseinrichtungen. Vom Schutzzweck der Regelung werden aber auch die Ausbildung durch die Kreisgruppen der Landesjägerschaft erfasst. Entsprechendes gilt für die Abnahme der Jägerprüfung, selbst wenn diese nicht von der Bildungseinrichtung selbst, sondern vom Landkreis hoheitlich durchgeführt werden.

Darf auf Schießständen wieder geschossen werden?

Schießstände weisen einen Doppelcharakter auf. Zum einen sind sie Sportstätten, die nach aktueller„Corona-Verordnung“ Niedersachsens (LINK) geschlossen und in denen Zusammenkünfte zunächst weiterhin verboten sind. Abweichend hiervon ist allerdings laut Verordnung die Nutzung privater Sportanlagen zur Ausübung von Individualsport (maximal zwei Hausstände) unter den in der Verordnung genannten Hygienevoraussetzungen zulässig. Damit dürfen Wurftaubenstände und offene Schießbahnen zu Übungszwecken genutzt werden. Auch geschlossene Schießstände dürfen im Rahmen des Individualsports genutzt werden (§ 10 Absatz 1 Satz 1 Nr. 7).

Zum anderen dienen die Schießstände im Interesse einer waidgerechten Jagdausübung dazu, Jagdwaffen an- und einzuschießen. Insoweit dürfen auch geschlossene Schießstände bzw. Schießkabinen auf offenen Schießbahnen für jagdliche Zwecke unter den allgemeinen Hygienevoraussetzungen genutzt werden. Entsprechendes gilt für die Ausbildung und Prüfung zur Jägerprüfung (siehe vorhergehende Frage).

Ist die Durchführung von Hundeführerlehrgängen zulässig?

Bei Hundeführerlehrgängen zur Ausbildung von Jagdhunden werden keine körpernahe Dienstleistungen erbracht. Sie unterliegen somit keinem Betriebsverbot nach § 10 der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) vom 30.10.2020. Der Betrieb darf somit grundsätzlich mit Hygienekonzept, unter Einhaltung des Abstandsgebotes, der Kontaktbeschränkungen (also im Einzelunterricht) sowie der Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen. Gruppentraining/-lehrgänge sind aufgrund der Kontaktbeschränkungen hingegen nicht zulässig.

“Zitat Ende, Link dazu

www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus-faq-186571.ht

Fellwechsel macht weiter

Das durch Corona arg ins Schleudern geratende Unternehmen Fellwechsel wird im Markt wieder aktiv. Das berichtete der LJN in einer Meldung.

Mehr dazu: PDF im Download-Bereich

    News

    Aktuelle organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild, Stand 21.12.2020
    Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung,...

    Wir haben vom LJN die Niedersächsische Wolfsverordnung (NWolfVO,) als PDF zum Download erhalten. Diese Verordnung hat ab sofort Gültigkeit.Sie ist bereits im Niedersächsischen...

    Das Unternehmen Müller&Egerer möchte mit dem großangelegten Bienenprojekt auf mehreren Ebenen ein Bewusstsein für Bienen, regionalen Honig und den Erhalt der Artenvielfalt...

     

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