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Jagdhornblasen

Kinder- und Jugendjagdhornworkshop der Landesjägerschaft Niedersachsen

LJN-Kinder- und Jugendjagdhornworkshop

Sigrid Tönnies, Landesobfrau für das Jagdhornblasen der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., organisierte gemeinsam mit den beiden Jägerschaften Cloppenburg und Vechta Mitte September einen Workshop speziell für den Jagdhornbläser-Nachwuchs: 65 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren aus allen Teilen Niedersachsens folgten der Einladung und erlebten zwischen den einzelnen Übungseinheiten ein wahres „Abenteuerwochenende“.

Der Niedersächsische Jäger besuchte die Veranstaltung und berichtet ausführlich über den Workshop.

Auch die NWZ war vor Ort und widmete dem LJN-Jagdhornworkshop für Kinder- und Jugendliche einen Artikel.

Landeskürwettbewerb 2019

Am 30. Juni war das Schloss Clemenswerth Austragungsort des Landeswettbewerbs im Jagdhornblasen – Kür-Wertungsblasen der B-Hörner und Es-Hörner der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN).

Vielen Dank allen Teilnehmern und herzliche Gratulation den siegreichen Gruppen!

Die Ergebnislisten:

Unterstufe

Mittelstufe

Oberstufe

Es-Horn

Ausschreibung Kinder- und Jugend Jagdhorn-Workshop der Landesjägerschaft Niedersachsen

Im Interesse der Förderung des Jagdhornblasens und des Jagdhornbläser- Nachwuchses veranstaltet die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft Cloppenburg und der Jägerschaft Vechta von Freitag, den 06. September bis Sonntag den 08. September 2019 im Jugend- und Freizeitzentrum am Dümmer See (www.jfz.duemmer.de) (Dümmerstraße 42 in 49401 Damme) einen Kinder und Jugend Jagdhorn-Workshop.

 

Achtung: Anmeldeschluss ist der 15.07.2019. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!


Die Anreise ist bis spätestens freitags um 17.00 Uhr erwünscht. Die Veranstaltung endet sonntags um 15.00 Uhr mit einem Abschlusskonzert. Bettwäsche und Handtücher sind mitzubringen. Bitte keine Schlafsäcke verwenden.

Interessierte Kinder und Jugendliche (Alter 6-18 Jahre) aus Niedersachsen und benachbarten Bundesländern, die schon in einer Bläsergruppe mitmachen oder künftig mitwirken wollen, sind hiermit herzlich eingeladen.

Damit gleich von Beginn effektiv geübt wird, werden die Teilnehmer in mindestens drei Leis-tungsgruppen eingeteilt. Der Leistungsstand ist bei Anmeldung mit anzugeben. Neben der musikalischen Betreuung wird auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm angeboten (z.B. Bootsfahrten auf dem Dümmer, Nachtwanderung, Vogelmuseum, rollende Waldschule, gemeinsames Grillen und Spielen).

Der Preis beträgt pro Kind inklusive Vollverpflegung und Freizeitaktivitäten 65 Euro und ist verbindlich bei Anmeldung zu überweisen. Da das Platzangebot begrenzt ist, richtet sich die Anmeldung nach Eingang der Zahlung auf dem untenstehenden Konto. Bitte den Namen des Kindes nicht vergessen.

Betreuer sind erwünscht und deshalb herzlich willkommen. Wir bitten um Verständnis, das auch Sie ebenfalls 65 Euro zahlen, damit die Gesamtfinanzierung des Workshops gesichert ist. Darin enthalten sind Übernachtung mit Vollverpflegung und Freizeitaktivitäten. Bitte Name und Vermerk „Betreuer“ beim Verwendungszweck mit angeben.

Hier finden Sie das Anmeldeformular

Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm

Hier finden Sie die Ausschreibung und die Unterlagen in einem Dokument

Landeskürwettbewerb 2019

Das Schloss Clemenswerth in Sögel ist am 30. Juni Austragungsort des Landeswettbewerbs im Jagdhornblasen – Kür-Wertungsblasen der B-Hörner und Es-Hörner der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN).  Erwartet werden etwa 800 JagdhornbläserInnen. Vor der beeindruckenden Kulisse des früheren Jagdschlosses, präsentieren 55 Bläsergruppen aus ganz Niedersachsen darunter aber auch vier Gastgruppen aus den anliegenden Bundesländern ihr Können. Neben der beeindruckenden Musik rundet ein vielseitiges Begleitprogramm in Kooperation mit dem Emslandmuseum Schloss Clemenswerth und der Gemeinde Sögel die Veranstaltung ab. Schirmherrin der Veranstaltung ist Gitta Connemann, MdB die gemeinsam mit LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke auch die Siegerehrung vornehmen wird. Einer der musikalischen Höhepunkte wird das gemeinsame Abschlusskonzert aller JagdhornbläserInnen unmittelbar vor der Siegerehrung sein.  

Der Wettbewerb beginnt um 08.00 Uhr und endet vorrausichtlich gegen etwa 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Handzettel zum Download

 

Landeskürwettbewerb 2019

Am 30. Juni 2019 findet am Schloss Clemenswerth in Sögel der siebte Landeswettbewerb der Landesjägerschaft Niedersachsen im Kür-Wertungsjagdhornblasen der B-Hörner sowie im Es-Horn-Blasen statt.

Hier finden Sie die Ausschreibung

Hier finden Sie die Anmeldeunterlagen B

Hier finden Sie die Anmeldeunterlagen Es

Am 10.06.2018 veranstaltete die Landesjägerschaft Niedersachsen am Jagdschloss Springe den diesjährigen Landeswettbewerb im Jagdhornblasen in den Klassen C, B, A und G.

Hier finden Sie die Ergebnislisten:

Wertungsklasse C

Wertungsklasse B

Wertungsklasse A

Wertungsklasse G

Jagdhornblasen ist ein altes Kulturgut, das bis in die heutige Zeit hinein gepflegt und im praktischen Jagdbetrieb eingesetzt wird.
Bereits früh hat der Mensch erkannt, dass mit dem Büffel- oder Ochsenhorn dumpfe Töne zu erzeugen sind. Hierfür wurde die Spitze des Tierhorns abgesägt und bis zum Schalltrichter aufgebohrt. Das Jagdhorn wurde genutzt, um sich unter den Jägern auf der Jagd zu verständigen und Informationen weiterzuleiten. Mit Hilfe der Tierhörner konnte eine begrenzte Zahl von Tönen (1- 2 Töne) verschiedener Höhen erzeugt werden. Die Jagdsignale der Vorzeit bestanden somit bis hinein ins hohe Mittelalter aus einer begrenzten Anzahl von Tönen verschiedener Tondauer und Höhe.
Das Tierhorn (Hifthorn/ Rüdenhorn) wurde von den Jägern bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet.

Die Metallhörner haben schließlich die Tierhörner abgelöst. Seitdem wird versucht eine optimale Kombination von Praktikabilität (Handlichkeit) und klanglicher Qualität zu erzielen. Die Entwicklung der Jagdhörner und ihre äußere Gestaltung zeigt ein fortwährendes Abwägen zwischen Handlichkeit und damit Kompaktheit einerseits und dem Ausbau der musikalischen Möglichkeiten andererseits, was in der Vergangenheit immer gleichzeitig mit einem Verlängern der Röhre verbunden war.

Das kurze Signalhorn ist bis heute im so genannten Fürst- Pleßhorn erhalten geblieben. Seinen Namen erhielt es nach dem Oberjägermeister Fürst von Pleß, der wesentlich zu dessen Verbreitung beigetragen hat. Es bietet dem Laien mit einem Umfang von 5 Tönen die Möglichkeit einer einfachen, aber einprägsamen Melodiegestaltung.

Neben diesem handlichen Jagdhorn setzte sich auch ein größeres Horn, das so genannte Parforcehorn durch, das im 17./ 18. Jahrhundert von den Franzosen übernommen wurde. Dieses Horn fand überwiegend in der Reitjagd Anwendung, weshalb weniger Wert auf die Handlichkeit, als vielmehr auf die klangliche Qualität gelegt wurde.

Mit der größeren Länge des Rohrs (ca. 4,50 m) konnten gleichzeitig auch größere Ausschnitte aus der Naturtonreihe geblasen werden.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde das Parforcehorn aus dem Jagdbetrieb verdrängt und die einfachen Jäger bevorzugten aus praktischen Gründen das Fürst- Pleßhorn.

Das Parforcehorn hat sich bei den Jägern in Deutschland erst wieder nach 1970 durchgesetzt, da die Jagdmusik zu dieser Zeit immer mehr an Bedeutung gewann.

Die heutigen Jäger blasen in Deutschland und in den deutschsprachigen Nachbarländern das Pleßhorn in B ("in B" bedeutet: die geschriebene Note C klingt aus dem Rohr als Ton B), das so genannte Parforcehorn in B und das Parforcehorn in Es (auch umschaltbar in B/Es).

Mit der Zahl der aktiven Jagdhornbläser stieg auch das Bedürfnis, außerhalb der eigentlichen Jagdausübung zumeist in organisierten Gruppen zu blasen. Heute gibt es auf allen Ebenen der jagdlichen Verbandsstruktur (Jägerschafts-/ Hegeringebene) so genannte Bläsergruppen, in denen vor allem die konzertante Jagdmusik präsentiert wird.

Zur Intensivierung und Vereinheitlichung finden in regelmäßigen Abständen (in Niedersachsen alle 2 Jahre) Bläserwettbewerbe statt, in denen sich die einzelnen Gruppen präsentieren und ihr Können unter Beweis stellen. Der erste Landesbläserwettbewerb fand im Jahre 1953 in Hessen statt und alle anderen Landesjagdverbände zogen später nach. Der erste Bundesbläserwettbewerb wurde im Jahre 1961 auf Schloss Kranichstein durchgeführt.

Der erste Landesbläserwettbewerb in Niedersachsen wurde im Jahre 1962 in Verbindung mit dem Landesschießen durchgeführt.

Seit dem Jahre 1968 wird der Landesbläserwettbewerb alle zwei Jahre im Jagdschloss Springe ausgetragen.

Eine ausführliche Beschreibung zur Entwicklung des Jagdhornblasens von Friedrich Ritter finden Sie auf der rechten Seite unter Downloads und Links.