Auch in diesem Jahr freute sich der Vorstand des Hegering Wardenburg über die rege Teilnahme an der diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Der Hegeringleiter Heiner Meyerkonnte die Jäger und Jägerinnen im Wardenburger Hof begrüßen. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch die Jagdhornbläsergruppe Korsorsberg begleitet.
Auf der Versammlung wurden fünf Jäger für ihre langjährige Mitgliedschaft im Hegering bzw. in der Landesjägerschaft geehrt. Für 25 Jahre Dieter Greive, Heiko Müller und Fred Baxmeyer. Auf eine 60-jährige treue Mitgliedschaft können Hans-Hermann Höfel und Jürgen Haschen zurückblicken. Neues Ehrenmitglied in der Landesjägerschaft Niedersachsen wurde Hans-Hermann Bruns.
Der Hegering Wardenburg konnte zudem noch 7 neue Mitglieder im Hegering begrüßen.
In einer Gedenkminute wurde an die verstorbenen Mitglieder gedacht.
Im weiteren Verlauf, stellte der Hegeringleiter Aktuelle Themen aus der Hegeringleitertagung vor, die sich unter anderem mit der Novellierung des Niedersächsischen Jagdgesetzes befasste, sowie dem Schutzstatus des Wolfes und den Bereich der Jagdunfälle. Gerade hier appellierte Heiner Meyer, dass man sich seiner enormen Verantwortung bewusst sein müsse.
Es wurden die Blühflächenaktionen und das Ökologische Kompetenzzentrum Oldenburger Land im Bezug auf die Rebhunpopulation vorgestellt.
Aus dem Streckenbericht von Meyer ließ sich erkennen, dass im Bereich Nutria ein enormer Anstieg zu verzeichnen ist. Der Besatz mit Fasan und Feldhase ist weiterhin auf einem steigenden Bestand zurückzuführen.
Die weiterhin intensiv ausgeübte Raubwildbejagung sowie Anlage von Blühflächen und Wildäckern wirken sich weiterhin positiv aus. Dies kommt zusätzlich der Insektenwelt und dem Besatz mit Rebhühnern und anderen seltenen Feldvogelarten zugute.
Erfreulicherweise sind auch die Bestände im Bereich der Stockenten sehr positiv zu betrachten. Auch die Rehwildbestände sind weiterhin auf einem hohen Niveau und müssen, nicht zuletzt auch wegen der Verkehrsgefährdung, intensiv reguliert werden. Das schmackhafte Wildbret dieser Tierart landet entweder auf den Tellern der Jäger*innen oder als regionales hochwertiges Nahrungsmittel in der örtlichen Gastronomie.
Der stellvertretende Hegeringleiter Eric Dannemann, führte fort, dass im kommenden Jahr für die Mitglieder des Hegeringes verschieden Fachveranstaltungen angeboten werden sollen. Diese sollen neben dem Bereich der Raubwildbejagung durch Fallen auch zum Beispiel über die Verwendung von Vorsatzgeräten in der Jagd befassen. Dazu wird es in naher Zukunft weitere Informationen geben.
Weiter im Verlauf berichteten die Obleute aus Ihren verschiedenen Bereichen.
Es starteten die Jagdhornbläsergruppen.
Für die Jagdhornbläsergruppe Korsorsberg unter der Leitung von Stefan Lange, wurden die im vergangenen Jahr bestrittenen Veranstaltungen vorgestellt und ein Ausblick in das musikalische Jahr 2026 gegeben. Positiv stellte Lange fest, dass die Jagdhornbläser eien kräftigen Zuwachs erleben durften.
Für die Jagdhornbläsergruppe Barneführerholz, konnte Hendrik Esser mitteilen, dass diese am 14. Und 15 Juni 2025 am Landeswettbewerb der Jagdhornbläser Hessen teilgenommen. Im Park des Barockschlosses Fasanerie in Eichenzell bei Fulda erreichten Sie den 2. Platz in der Klasse A.
Dennis Meyer berichtete als Obmann für Hundewesen über die Hundeausbildung und die von ihm und seinen Mitstreitern angebotenen Kurse. Auch in diesem Jagdjahr konnten wieder mehrere Hunde zu Prüfungen geführt werden und mit Ihren Leistungen überzeugen.
Für den Bereich Lernort Natur berichtete Gertraud Specht über durchgeführte Aktivitäten. Bei verschiedensten Veranstaltungen wie zum Beispiel den Ferienpass Aktionen, bei Besuchen in Schulen und Kindergärten konnte den Kindern die Natur und die dort lebenden Wildtierarten vorgestellt werden.
Durch Ralf Specht konnten die im Bereich Hegering-Vergleichsschiessen sowie Bläser-Vergleichsschiessen erbrachten Leistungen vorgestellt werden. Auch in diesem Jahr wird seitens des Hegerings diese Veranstaltung durchgeführt.
Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, erinnerte Oliver Knappl daran, dass es Zeit sei, auch in der Öffentlichkeit wieder präsenter zu sein und dass man sich nicht verstecken müsse. Jagd sei vielseitig und weit mehr als nur der Schuss. Die Jagd wird bereits zwar öffentlich diskutiert, gerade in den neuen Medien, aber meist ohne die Jäger.
Dies muss sich laut Knappl ändern.
Nach dem den Mitgliedern der Kassenbericht vorgestellt wurde und auch die jweiligen Prüfer die Richtigkeit und ordnungsgemäße Führung bestätigten, konnte der Vorstand entlastet werden.
Zum Ende der Versammlung wurde nochmal auf den Grünen Ball am 17.10.2026 hingewiesen, der mit Freude von allen Mitgliedern erwartet wird.
Im Punkt verschiedenes wurden dann noch weitere Termine für das Jahr 2026 bekanntgegeben.
Abschließend bedankte sich Heiner Meyer für das zahlreiche Erscheinen und wünschte allen eine gute Jagdsaison 2026/27.
