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Wolf und Luchs im Landkreis

Konsequenzen für Tierhalter und Naturnutzer!

Bild: von links nach rechts: Peter Probst (Wolfsberater), Thorsten Späth (Wolfsberater), Michael Tandler (stell. Vorsitzender der Jägerschaft des LK Wolfenbüttel, Kreisjägermeister Alfred Wesche, Volker Meier und Ulrich Löhr (beide Landvolk Braunschweiger

Begrüßung durch Ulrich Löhr (1. Vorsitzender Landvolk Braunschweig e.V.)

Referenten Ole Anders und Dr. Brita Habbe

Blick in den Saal

Über 130 interessierte geladene Landwirte, Tierhalter, Jäger und Behördenvertreter konnten gestern (Mittwoch, 15. April 2015) bei der Veranstaltung „Wolf und Luchs im Landkreis, Konsequenzen für Tierhalter und Naturnutzer!“ begrüsst werden. Eingeladen dazu hat das Niedersächsische Landvolk Braunschweiger Land e.V. und die Jägerschaft des Landkreises Wolfenbüttel e.V. in den Saal des „Herzog Heinrich`s“ im Schützenhaus.

Nach dem Grusswort(en) stellen sich die Wolfsberater für den Landkreis, die Herren Volker Meier, Peter Probst und Thorsten Späth sowie der Obmann für Wolf- und Luchsmonitoring der Wolfenbütteler Jägerschaft, Michael Tandler, den Anwesenden vor.

Die hochkarätigen Referenten berichteten aktuelles zu Wolf und Luchs in Niedersachsen und dem Landkreis, referierten über die Entwicklung der Populationen und deren mögliche weitere Verbreitung. Frau Dr. rer. nat. Britta Habbe – Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen- und Herr Ole Anders – Projektleiter Luchs des Nationalparks Harz – zeigten neben der Wichtigkeit des gemeinsamen Monitorings auch verschiedene unterschiedliche Wege zur Prävention vor Schäden an Nutz- und Haustieren auf.

Aus der Zusammenarbeit des bestehenden „Runden Tisches“ mit den regionalen Behörden haben die Wolfsberater und der Obmann ein Informationsblatt „Riss“ entwickelt. Dieses wurde im Rahmen der Veranstaltung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Über die jeweilige Homepage des Landvolkes bzw. der Jägerschaft kann es heruntergeladen werden. Es liegt aber auch in der Jagdbehörde des Landkreises aus.

In der anschliessenden Diskussion wurden die Befürchtungen, Nöte, aber auch die wirtschaftlichen Zwänge der anwesenden Tierhalter vor allem hinsichtlich einer Ausbreitung des Wolfes im Landkreis sehr deutlich.