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Adolf Korth war Gast von Bundespräsident Gauck

 

Jagdhornbläser-Obmann erhält persönliche Einladung zum Bürgerfest beim Bundespräsidenten in Berlin

Foto: Jägerschaft


Im Jahr 1960 begann Adolf Korth seine Laufbahn als Jagdhornbläser. Freunde aus dem Landkreis Gifhorn nahmen den jungen Jäger mit zum Bläserunterricht. Der damalige Ausbilder erkannte ziemlich schnell, dass ihm jegliches Talent zum ordentlichen Blasen fehlte. Angestachelt durch dieses Urteil war Adolf Korths Ehrgeiz geweckt, und bald konnte er sich in der Gruppe musikalisch behaupten. Als Korth 1963 aus beruflichen Gründen nach Celle wechselte, gründete er dort die Bläsergruppe Hermannsburg. Über ein kurzen Intermezzo in Salzgitter kam er 1972 nach Wolfenbüttel und rief dort das Jagdhornbläsercorps ins Leben. 1975 wurde Adolf Korth Kreisbläserobmann im Landkreis Wolfenbüttel und war damit verantwortlich für5 Bläsergruppen (Cremlingen, Schöppenstedt, Innerstetal, Groß Elbe und Wolfenbüttel), mit denen er in diesem Jahr das 40jährige Jubiläum feierte.

Korth selbst betreut neben den Wolfenbütteler Bläsern auch das Jagdhornbläsercorps Innerstetal und die daraus entstandene Parforcehorn-Bläsergruppe.

Darüber hinaus ist er verantwortlich für die Jungjägerausbildung im Fachgebiet Brauchtum und Jagdhornblasen.

Viele Auftritte in den alten und neuen Bundesländern haben Adolf Korth und seine Bläser - und daraus resultierend den Landkreis Wolfenbüttel  - überall bekannt gemacht. "Vor vielen Jahren haben wir als Jagdhornbläsercorps den damaligen Bundespräsidenten Carl Carstens am Hainberg begrüßt. Nun habe ich die Ehre, vom jetzigen Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloss Bellevue beim Bürgerfest begrüßt zu werden, was für mich eine besondere Auszeichnung und Anerkennung ist." freut sich der inzwischen 72jährige. "Die Einladung zum Bundespräsidenten war für mich überwältigend", erzählte Adolf Korth.

Seit 1977 lebt er mit seiner Ehefrau Marianne in Luttrum im Hildesheimer Kreis Holle. "Mindestens dreimal die Woche fahre ich nach Wolfenbüttel, was ohne den Rückhalt und das Verständnis meiner Frau, die mir auch manchen Ärger überwinden geholfen hat, nie möglich gewesen wäre. Die Anerkennung und der Erfolg meiner ehrenamtlichen Tätigkeit geben mir Kraft, und die Freude an der jagdlichen Musik beflügelt mich, so dass ich noch lange nicht ans Aufhören denke", erklärte Adolf Korth.

Bericht: Klaus-Jürgen Wenzel