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Energie aus Wildpflanzen

Landesjägerschaft stellt Nds. Umweltminister Projektergebnisse vor

Robert Lohkamp (re.), Vorsitzender der Jägerschaft Ammerland erläutert die Leistungen der Jäger im Bereich Natur und Artenschutz

v.l. Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer (3N), Dennis Rohde (MdB), Karin Logemann (MdL) Johann Högemann (JS Lingen), Landwirt und Flächeninhaber Hauke Helmers, Nds. Umweltminister Olaf Lies und Josef Schröer, Stellvertretender LJN-Präsident an der Projektfläche in Wiefelstede

Auf Einladung der Jägerschaft Ammerland e.V. stellte die Landesjägerschaft Niedersachsen dem Niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies gestern am 29.Juli die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte aus dem Bereich Energie aus Wildpflanzen vor.

In zwei Verbundprojekten die die LJN gemeinsam mit dem 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V.,  seit dem Jahr 2013 mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen durchgeführt hat, konnten die vielfältigen ökologischen Vorteile des Anbaus von Wildpflanzen zur Energiegewinnung nachgewiesen werden.

Der Stellvertretende LJN-Präsident Josef Schröer erläuterte gemeinsam mit 3N-Geschäftsführerin Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer dem Niedersächsischen Umweltminister dabei insbesondere die Abschlussergebnisse des Projektes „Nährstofffixierung mehrjähriger Wildpflanzen auf Praxisflächen in Niedersachsen“. Diese belegen, dass neben der Steigerung der Artenvielfalt, die Vermeidung von Stickstoffausträgen im Boden ein weiterer positiver Effekt ist, der für den Anbau der Wildpflanzenmischungen spricht. Robert Lohkamp, der Vorsitzende der Jägerschaft Ammerland e.V., hob die Leistungen der Jägerinnen und Jäger im Bereich Natur- und Artschutz vor und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten vor Ort.

An der Projektfläche in Wiefelstede überzeugten sich neben dem Umweltminister auch die Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion im Nds. Landtag, Karin Logemann, sowie der örtliche Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde (SPD) von den Vorzügen des Wildpflanzenanbaus.

Im Rahmen des Termins erneuerte die Landesjägerschaft ihre Forderung den Wildpflanzenanbau zur Energiegewinnung im Rahmen der GAP förderfähig zu gestalten – auch eine entsprechende Maßnahme im Rahmen der Niedersächsischen Agrarumweltprogramme sei dabei eine mögliche Variante.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen widmet sich dem Thema Wildpflanzenanbau zur Energiegewinnung als Alternative zum Mais bereits seit acht Jahren intensiv und hat über Forschungsprojekte deren hohen ökologischen Mehrwert nachweisen können.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

www.ljn.de/wild_und_jagd/natur_und_artenschutz/forschungsprojekte/