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Jägerschaft Rotenburg (Wümme) e.V.

Info-Abend zur Jungjägerausbildung

7. September, 19 Uhr, in Wensebrock

Die Jägerschaft Rotenburg/Wümme veranstaltet am Montag, 7. September, um 19 Uhr im Waidmannsruh in Wensebrock einen Informationsabend zum Vorbereitungslehrgang auf die Jägerprüfung.

Das so genannte "Grüne Abitur" ist Voraussetzung, um einen Jagdschein lösen zu können. In diesem Jahr bietet die Jägerschaft aufgrund der Corona-Auflagen nur 20 Plätze für den Lehrgang an. Vergeben werden sie im Windhundverfahren.

ASP: Klöckner will Zaun ziehen

Und: Sachsens Jäger fordern Abschussprämie

Ministerin Klöckner will einen Schutzzaun, doch die Nachbarn ziehen nicht mit. Nun greift Brandenburg zur Selbsthilfe.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/afrikanische-schweinepest-der-eiserne-vorhang-kehrt-zurueck/26129730.html

Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) haben Sachsens Jäger Abschussprämien gefordert, wie sie beispielsweise in Bayern gezahlt werden. Jetzt hat Sachsens Landesregierung eine solche Abschussprämie in Aussicht gestellt - in Kombination mit einer Aufwandsentschädigung. Mit einer Informationskampagne will das Land nicht nur Jäger zur Mithilfe gegen die ASP ermuntern.

https://www.mdr.de/sachsen/afrikanische-schweinepest-informationskampagne-aufwandsentschaedigung-100.html
 

Bei der Mahd empfiehlt es sich, von innen nach außen und mit akustischen Wildwarnern an der Mähwerken zu arbeiten. Foto: Diercks

Mahd läuft - helfen, Kitze und Bodenbrüter zu retten

Netzwerk Kitzrettung steht mit Copter zur Verfügung

Die Mahd läuft und die Jägerschaft bittet die Landwirte darum, die Augen bzgl. Kitze und Bodenbrüter offen zu halten oder besser noch, kurz vor der Vergrämung zu betreiben oder die Flächen abzusuchen.

Bei der Mahd von Vorteil sind außerdem akustische Wildwarner an jedem Mähwerk und, von innen nach außen zu mähen oder, dort wo es nicht geht, von einer Seite aus in Streifen auf und ab, nicht ringsherum. Schon mobiler Kitze und andere Wildtiere haben dann eine größere Chance, lebend von der Fläche zu flüchten.

Außerdem steht der Verein Rehkitz Rettung Sottrum auch in diesem Jahr für die Kitzsuche mit einem Copter und Wärmebildkamera zur Verfügung. Gesucht wird in den frühen
Morgenstunden, die Einsatzkapazitäten sind begrenzt. Für Organisation und Koordination ist wichtig, dass möglichst frühzeitig die Termine gemeldet werden.

Der Landwirt oder das Team benötigt außerdem eine Genehmigung des Jagdpächters.

Das Formular und Informationen zu den Einsätzen sind zu finden unter https://rehkitzrettung-sottrum.de.
Kontakt: Telefon, 0156/78321102, E-Mail info@rehkitzrettung-sottrum.de.

Einsätze werden in diesem Jahr noch einmal bevorzugt im Raum Sottrum geflogen, bei Kapazitäten auch in weiteren Regionen.

Junghase. (© Katharina Erdmann/Wildtier- und Artenschutzzentrum SH)

Wilden Nachwuchs schützen - Ländereien nicht betreten

Hunde müssen ab 1. April an die Leine

Nicht nur für Hundehalter gelten ab dem 1. April Regeln. Sie müssen ihren Vierbeiner bis zum 15. Juli in der freien Natur an der Leine behalten. Damit soll Ruhe in die Brut- und Setzgebiete von Wildvögeln und -tieren gebracht werden. Deshalb - und zum Schutz der Nutzpflanzen - dürfen auch während der jetzt herrschenden Vegetationsperiode landwirtschaftliche Flächen nicht mehr betreten werden.

Seit Ende Februar tummelt sich bereits der Wildschweinnachwuchs in der Natur. Er bleibt oftmals gut verborgen im dichten Unterholz und bleibt deshalb meistens unentdeckt. Anders ist es bei am Boden brütenden Vögeln, Feldhase und Rehwild. Einige von ihnen neigen dazu, an Weges-, Feld- und Wiesenränder ihren Nachwuchs zu bekommen. Manch Spaziergänger erscheinen Küken und Jungtiere deshalb verwaist. In der Regel handelt es sich um einen großen Irrtum. Die Elterntiere befinden sich unbemerkt in der Nähe und beäugen alles aus sicherer Distanz.
Junghasen kauern gut getarnt in der so genannten Sasse und werden meist nur nachts von der Häsin gesäugt. Selbst Kitze, die ab Ende April vorranging auf Wiesen geboren (gesetzt) werden, erhalten nur wenige Male am Tag Milch. Die Ricke hält aus der Ferne ein wachsames Auge auf ihr Kitz. Die geringe Frequenz der Mütter auf ihre Kinder geschieht zum Schutz, damit keine Fressfeinde, so genannte Prädatoren, auf sie aufmerksam gemacht werden.
Der Wildtiernachwuchs mag noch so verwaist wirken, er ist es in der Regel nicht. Deshalb, nicht anfassen, schon gar nicht einsammeln und möglichst schnell vom "Fundort" entfernen. Hat das Muttertier dann das Gefühl, gestört worden zu sein oder einen schlechten Platz für ihr Kind ausgewählt zu haben, wird es den Nachwuchs wenig später von dort wegführen.
Weshalb es auch für Bodenbrüter so wichtig ist, nicht gestört zu werden: Bei Studien an Fasanengelegen durch die Tierärztliche Hochschule Hannover stellten Biologen fest, dass die Henne ihr Gelege im Stich lässt, sobald sie zwei Mal gestört wurde.
Die Anleinpflicht vom 1. April bis 15. Juli ist im "Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung" (NWaldLG), Paragraf 33, geregelt. Gleiches gilt für das Betreten von Flächen. Dort ist in Paragraf 23 festgeschrieben, dass zum Beispiel neben Walddickungen auch "Äcker in der Zeit vom Beginn ihrer Bestellung bis zum Ende der Ernte" und "Wiesen während der Aufwuchszeit und Weiden während der Aufwuchs- oder Weidezeit" - von den Bewirtschaftern abgesehen - nicht betreten, beritten und befahren werden dürfen. (bd)

Grüner Abend und Mitgliederversammlung fallen aus

Die für morgen, 14. März, angesetzte Mitgliederversammlung fällt aufgrund der Corona-Situation aus.

Vorstandswahlen

Im Rahmen unserer ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, 14. März, 14 Uhr, wird der Vorstand neu gewählt.

Kandidieren wird Marco Soltau für den Posten des ersten Vorsitzenden, Hermann Müffelmann für den stellvertretenden Posten und Jens Bäumler als Schatzmeister.

Die Position des Schriftführers wurde im vergangenen Jahr neu besetzt und steht noch nicht wieder zur Disposition.

12 Kilometer bis zur deutschen Grenze: Die ASP rückt näher

Eine Karte der jüngste Fälle nahe der deutschen Grenze.

Die Afrikansiche Schweinepest scheint unaufhaltsam näher zu rücken: Am 22. Januar ging die Meldung herum, dass im polnischen Teil des Lausitzer Forstes, 12 Kilometer vor der deutschen Grenze in Sachsen, ein an ASP verendetes Wildschwein gefunden wurde. Der Fall wurde mittlerweile bestätigt.

Nachdem Brandenburg vor kurzem einen Zaun errichtet hat, stellt jetzt auch Sachsen auf 128 Kilometern einen Zaun auf.

Am 9. Dezember 2019 waren es noch 40 Kilometer bis zur deutschen Grenze, am 3. Januar 21.

Die Jägerschaft empfiehlt, nicht als Jagdgast in betroffene Länder und Regionen zu fahren.

Außerdem bittet die Jägerschaft, jeden Totfund eines Wildschweines unverzüglich dem Veterinäramt zu melden, Telefon 04261 983-2358, und ins Totfundkataster einzutragen.

ASP-Funde Abbildung: Quelle ADNS

ASP 21 Kilometer von Deutschland entfernt

Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wurde etwas 21 Kilometer von etwa 21 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt, ein mit ASP infizierter Wildschweinkadaver gefunden. Acht weiter Fälle sollen dem Ministerium mitgeteilt worden sein.

An der Grenze zwischen Deutschland (Brandenburg) und Polen wurde mittlerweile ein Zaun gezogen, um zu verhindern, dass Wildschweine die ASP einschleppen. (Quelle: u. a. Jagderleben, bd)

Wer wollte, durfte einen Schuss auf die Scheibe abgeben.
Jägerschaftsvorsitzender Ulrich Voß erhält von Landrat Hermann Luttmann den Förderbescheid und das Info-Schild des Landkreises. Fotos: Bettina Diercks

Kreistag besucht Schießstand "Ahlsdorfer Forst"

Rotenburg. Einmal im Jahr lädt die Jägerschaft die Kreistagsabgeordneten auf den DJV-Schießstand im "Ahlsdorfer Forst" nach Rotenburg ein. Dort trainieren auf den verschiedenen Schußbahnen Kurzwaffenschützen, der Schießsportverein und Jäger ihre Fertigkeiten.
Freitag, 13. Dezember, nutzten einige der Kommunalpolitiker nach der Kreistagssitzung die Gelegenheit, sich auf dem modernisierten Schießstand umzugucken. Wer wollte, durfte sich auch an der Kurz- und Langwaffe probieren.
Gastgeber Ulrich Voß, Vorsitzender Jägerschaft Rotenburg e. V.: "Die vergangenen Jahre haben wir ständig gebaut und immer mit ganz erheblicher Unterstützung vom Landkreis." Die Wertschätzung, die der Jägerschaft im Landkreis Rotenburg entgegenbracht werde, sei keine Selbstverständlichkeit. "Wir haben die vergangenen zehn Jahre ständig modernisiert. Der flüchtende Überläufer wurde erneuert, die Seilzüge sind vom Boden nach oben verlegt worden und eine Schalldämmung wurde eingebaut", erklärte Voß. Der Kurzwaffenstand sei so hoffnungslos verottet gewesen, das er in diesem Jahr umfangreich saniert worden sei.
Für die Jägerschaft ist der Schießstand nicht nur für die aktiven Jäger zum Trainieren wichtig. Er benötigt den Kugelstand, um den Nachwuchs ausbilden zu können.
Die Anlage wurde im Rahmen seiner Modernisierung immer wieder aus der Jagdabgabe des Landkreises unterstützt. Die Entscheidungen dazu seien immer einvernehmlich gelaufen, teilte Landrat Heinrich Luttmann mit. "Ich habe selbst 1974 auf diesem Schießstand meine Prüfung abgelegt, weil Verden damals keinen hatte", sagte Luttmann. Er übergab im Rahmen der Einladung den Förderbescheid und ein Info-Schild, das auf die Förderung durch den Landkreis hinweist. Das wird außen am Gebäude befestigt. (bd)

Fotos: Bettina Diercks

ASP rückt näher - nur noch 40 km zur BRD

Die letzten bestätigten ASP-Funde in Polen, etwa 40 km von der Landesgrenze zu Brandenburg entfernt (Landkreis Zielona Góra), befinden sich damit etwa, pie mal Daumen, 350 km von unserer Kreisstadt Rotenburg/Wümme entfernt.

Ein Katzensprung, oder?

www.jagderleben.de/news/asp-nur-noch-40-kilometer-deutsch-polnischen-grenze-711381

Eine Abordnung der Kitzretter nahm am Montag den Preis im Ratssaal entgegen. Fotos: Andreas Minge

Netzwerk Kitzrettung beim Umweltpreis

Mit dem 5. Platz wurde das "Netzwerk Kitzrettung Sottrum" beim Umweltpreis der Stadt Rotenburg gewürdigt.

Fotos: Andreas Minge

Netzwerk Kitzrettung ist online

Eine eigene Homepage präsentiert das "Netzwerk Kitzrettung" des Hegerings Sottrum.

Zu finden ist das Team unter www.rehkitzrettung-sottrum.de, an der Seite wird parallel zur Veröffentlichung derzeit noch gearbeitet.

ASP rückt näher

 

Der Hegering Sottrum meldet Wolfsichtung

www.ljn.de/hegeringe/sottrum/

Einfache Montage, große Wirkung: Ein akustischer Wildretter. Foto: Bettina Diercks

Akustische Geräte retten Wildtiere

Akustische Geräte, die am Mähwerk befestigt werden, helfen dabei, Wildtiere bei der Mahd zu retten.

Die Firma Klenke in Holtum-Geest hat einige auf Vorrat: Telefon 04230/930040, Ansprechpartner ist Daniel Tramm (eMail tramm@metallbau-klenke.de; https://metallbau-klenke.de/). (bd).

News

Bei der routinemäßigen Untersuchung einer Wildschweinprobe aus dem Raum Scheeßel/Fintel wurde Ende Mai erstmalig im Landkreis der Parasit „Trichinella pseudospiralis“ im Fleisch...

In Kürze steht der so genannte "erste Schnitt" an. Der Mahdtermin von Grünland und -roggen fällt mit der Brut- und Setzzeit von Wildtieren und -vögeln zusammen. „Ducken und tarnen“...

LANDKREIS. Die einen zitterten wegen der Kälte, die anderen wegen ihrer Nervosität: Am Freitag, 12. April, legten 22 Naturbegeisterte das "Grüne Abitur" ab. Die Teilnehmer des...

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Der Hegering Sottrum hat einen Copter mit Wärmebildkamera angeschafft. Das Team um Friedel Lossau umfasst einige engagierte Interessierte, die sich zum einen mit der Technik...

19.09.2020


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