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Ausbildung

Jungjägerausbildung 2022 - kompakt

Die Jägerschaft Goslar bietet auch im Jahr 2022 wieder einen kompakten, viermonatigen Wochenendkurs zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung an.
Der Kurs ist so strukturiert, dass Sie praxisorientiert auf Naturschutz, Hege und Jagd vorbereitet werden.

Ablauf/Termine

Der Lehrgang beginnt mit der Eröffnungsveranstaltung am 11. März 2022, 19 Uhr.
Die Ausbildung findet jeweils an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag statt. Ausnahme sind die Oster- und Pfingstfeiertage.

  • Zu Beginn des Lehrgangs wird freitags von 19 bis 21 Uhr unterrichtet.
  • Ab April findet an den Freitagen von 15 bis 18 Uhr auf dem Schießstand „Zellerfelder Tal“ in Clausthal Zellerfeld die Schießausbildung statt.
  • Samstags findet der Unterricht von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr statt.

Der genaue Ort der Ausbildungsstätte für den theoretischen Unterricht kann noch nicht bekanntgegeben werden. Dies richtet sich nach der weiteren Entwicklung der Corona-Situation und muss ggfs. kurzfristig entschieden werden. Die Ausbildungsstätte wird sich aber im Bereich Goslar/ Bad Harzburg befinden.

Zur Vertiefung der theoretischen Ausbildung werden zudem Ausstellungsbesichtigungen, Exkursionen sowie praktische Übungen angeboten. Der Lehrgang endet mit Ablauf des Monats Juni. Anfang Juli, also im unmittelbaren Anschluss an den Vorbereitungslehrgang, nimmt die Jagdbehörde des Landkreises Goslar die Jägerprüfung ab.
Die Prüfung gliedert sich an drei vom Landkreis festgelegten Tagen in die Schießprüfung, die schriftliche Prüfung und die mündlich/praktische Revierprüfung.

Anmeldeschluss ist der 19. Februar 2022
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Kosten

  • Lehrgangsgebühren          850 Euro
  • Bücher und Lehrgangsmaterial          ca. 140 Euro
  • Prüfungsgebühren (Landkreis Goslar)          200 Euro
  • Mitgliedschaft in der Jägerschaft Goslar (einmal jährlich)          75 Euro
  • Die Munitionskosten für das Übungsschießen sind individuell und nicht fix.
    Erfahrungsgemäß sollte dafür mit etwa 300 Euro gerechnet werden.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Jägerlehrgang und der Aufnahmeantrag für die Jägerschaft Goslar können hier als PDF-Dokumente heruntergeladen werden:

Diese dann bitte ausgefüllt per E-Mail (Kopien) senden an:

Meik Gobernack
Obmann der Jungjägerausbildung
E-Mail: gobmei(at)web.de
Mobil: 0170 4616517

Weitere Informationen zum Thema Jagd und Jagdausbildung befinden sich außerdem auf der Homepage des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter:

www.ml.niedersachsen.de/startseite/themen/wald_holz_jagd/jagd_niedersachsen/ue_jagd_und_recht/jaegerpruefung-in-niedersachsen-5226.html

Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Fragenkataloge zur Vorbereitung auf die Jagdprüfung gelegt werden, denn diese sind die Grundlage für die schriftliche Prüfung.

Jägerprüfung 2021

Der Jungjägerlehrgang sollte normalerweise schon im März beginnen, musste aber durch Corona verschoben werden. So trafen sich erst zum Lehrgangsbeginn im Mai 15 Lehrgangsteilnehmer in der neuen Ausbildungsstätte - dem Schützenhaus in Harlingerode - mit Lehrgangsleiter Maik Gobernack, der sein Ausbilderteam am Tag Eins vorstellte.

Danach wurde es ernst. Eine intensive Ausbildung in Theorie, Praxis und auf dem Schießstand beherrschte die kommenden Wochenenden. Beendet wurde der Lehrgang mit einer schriftlichen Prüfung in mehreren Fachbereichen, eine Schießprüfung und zum krönenden Abschluss eine mündlich, praktische, sogenannte Revierprüfung auf dem Gelände des Schießstands im Zellerfelder Tal.

Zwei der Prüflinge bestanden die Prüfung leider nicht: Einer scheiterte bei der Schießprüfung und der andere bei der Waffenhandhabung im praktischen Teil. Also gab es 13 neue Jungjäger die ihren Jägerbrief aus der Hand vom Kreisjägermeister Günther Heuer und 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Goslar Lutz-Michael Renneberg in einer kleinen Feierrunde entgegennahmen.

Lehrgangsbeste - mit gleichem Ergebnis - wurden Tobias Kremer und Benjamin Barthel, gefolgt von Philip Holzhofer, Andreas Teuber, Nils Günther und Katrin Petrik. Als Belohnung gab es von den Forstämtern Seesen, Clausthal und Liebenburg gestiftete Einladungen zu Drückjagden.

Fotos: Aribert Stark