Vom 23.02.2026 bis zum 28.02.2026 fand unsere revierübergreifende Raubwildwoche statt.
Dem Aufruf zur Beteiligung folgten insgesamt 6 Reviere.
Am 01.03.2026, beim symbolischen Streckelegen, konnte der Jagdleiter eine Strecke von 14 Füchsen, 2 Waschbären, 3 Mardern und 1 Iltis mithin 20 Stück Raubwild verkünden, wodurch sicherlich einige Gelege von Bodenbrütern, Jungvögel und Junghasen in der anstehenden Brut- und Setzzeit profitieren werden.
Nach dem Verblasen der Strecken mit „Fuchs tot“ und „Raubwild tot“, erhielten die gemeldeten Einzelschützen ihre Brüche. Die erfolgreichsten Jäger erhielten als kleine Erinnerung für die Teilnahme ein graviertes Messer vom Hegering.
Nach den Jagdsignalen „Jagd vorbei“ und „Halali“, ebenfalls durch die sich spontan gebildete Bläsergruppe vorgetragen (Vielen Dank noch einmal an die Bläser an dieser Stelle), ging es zum gemütlichen Teil über. Bei strahlendem Sonnenschein sowie Bratwurst, Bier und Kaffee wurden noch Erfahrungen ausgetauscht und zweifelhafte Erklärungsversuche, warum der ein oder andere Fuchs doch zu schnell war, machten die Runde.
Ein schöner Nachmittag fand seinen Ausklang.
Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle noch bei den Pächtern des Revieres Bissendorf, Diana Wronna und Daniel Zilch, dass sie uns es ermöglichten, die Veranstaltung in ihrem Revier durchzuführen.
Die Raubwildwoche war eine gute Gelegenheit, für Jungjäger und Jäger ohne Jagdgelegenheit, jagdliche Erfahrungen sammeln zu können. Leider wurde von der Möglichkeit wenig Gebrauch gemacht, so dass die angebotenen Jagdmöglichkeiten die Nachfrage bei weitem überstiegen.
Auch im kommenden Jagdjahr wird eine Raubwildwoche, diesmal im Januar, stattfinden. Ich hoffe, dass die diesjährigen Reviere wieder dabei sind und weitere sich beteiligen werden.
Viele Grüße und Waidmannsheil,
Falk Lehmann
-Obmann Raubwild- und Fallenjagd-
