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Jagdhornblasen

Der Hegering Edewecht unterhält ein eigenes Jagdhornbläsercorps - und das bereits seit 1967. Ihm gehören gegenwärtig 29 Mitglieder an.

Die Übungsabende finden montags um 20:00 Uhr im Wohnzimmer unseres Hegerings statt - dem Schützenhof Scheps von Jimmy Nemeyer. Dort treffen sich regelmäßig ca. 10 bis 15 aktive Mitglieder zum Übungsabend in Kombination mit einem jagdlichen Stammtisch. Dabei steht die grundlegende Beherrschung des Instruments für jagdliche Zwecke und unterhaltsames Brauchtum im Vordergrund.

Als reines Naturhorn mit einer Rohrlänge von ca. 130 cm hat das Fürst-Pless-Horn einen Tonvorrat von sieben Naturtönen, wobei bis auf wenige Ausnahmen nur die fünf tiefsten dieser Töne verwendet werden. Dadurch ist weder eine tiefgründige Notenkenntnis noch ein besonderes Talent erforderlich, um das Jagdhornblasen erlernen zu können.

Die Bedeutung des Jagdhorns hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. In einem Zeitalter, in dem es noch keine Smartphones gab, diente es in erster Linie als Kommunikationsmittel. Heute verleihen sie jagdlichen Veranstaltungen einen würdigen Rahmen. Sei es, als Achtungsbezeugung gegenüber dem erlegten Wild (Totsignale), als Überraschung in Form eines Geburtstagsständchens, zum Blattschlagen oder als Ehrerbietung gegenüber verdienten jagdlichen Protagonisten (Fanfaren) oder als letzter Gruß am Grab eines verstorbenen Jägers.

Musik erzeugt Gefühle und ist daher sprichwörtlich ein gutes Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit, um Vorbehalte gegenüber der Jagd abzubauen.

Und schließlich ist es eine Kunstfähigkeit, die den Jäger vom Jagdscheininhaber unterscheidet.

Anfängern helfen wir gerne mit einer individuellen Übungseinheit vor dem offiziellen Beginn, sodass der Anfänger bei seinen ersten schiefen Tönen nicht befürchten muss, auch schief angeschaut zu werden.

Wer nicht sofort in ein eigenes Jagdhorn investieren möchte, dem stellen wir im Bedarfsfall zunächst ein Leihhorn zur Verfügung.